"Ein griffiger Name muss her"

Als ersten Schritt für mehr Attraktivität und Kundenfrequenz versteht der neue Hermeskeiler Stadtbürgermeister Udo Moser ("Bürger für Bürger") seine Initiative, dem Einkaufs- und Dienstleistungszentrum am Donatusplatz einen schöneren und "griffigeren" Namen zu verleihen. In einer Hauseigentümer-Versammlung wurde der Name "Donatus- Zentrum" beschlossen.

Hermeskeil. Wir haben ein wunderschönes Zentrum, aber keinen richtigen Namen dafür", findet Udo Moser. Der frisch gewählte Stadtbürgermeister ("Bürger für Bürger") sieht in einem neuen Namen für das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum (EKZ) den ersten Schritt, die Alleinstellungsmerkmale und Stärken Hermeskeils in den Köpfen von Kunden und Besuchern zu etablieren.

"Ein griffiger Name muss her", erklärte der Stadtchef einer kleinen Schar von Gewerbetreibenden und Dienstleistern, die er in die "Kaffeebohne" gebeten hatte.

18 Gewerbetreibende und Hauseigentümer hätten es eigentlich werden sollen, fünf kamen, die Vorsitzende des Hochwald-Gewerbeverbandes (HGV), Angelika Kohlhaas, und Stadtmarketingfrau Jutta Straubinger nicht mitgerechnet. Seit Jahren gibt es für das EKZ keinen richtigen Namen. "Wir verpassen damit eine Positionierung in der Öffentlichkeit", bedauert Moser.

Mehr Frequenz müsse her, und vor allem solle die Neugier der Menschen auf das Zentrum und Hermeskeil ganz allgemein geweckt werden. Der Donatusplatz ist schon da, ebenso die Donatusstraße.

Da lag es nahe, auch das Zentrum nach dem Heiligen zu benennen, dessen Name so viel wie "Schenkender" oder "Stifter" bedeutet. "Endlich macht sich mal einer Gedanken", lobte Dr. Peter Barth. Der Zahnarzt hatte immer Probleme, den Patienten zu erklären, wo denn genau seine Praxis zu finden ist. Adalbert und Renate Kessler plädierten gemeinsam mit Thomas Bergweiler für eine attraktivere Beschilderung, damit Besucher gleich alles finden, was sie suchen. "Ich war bei König, Hülpes und vielen Ämtern, nichts hat was gebracht", beklagte Bergweiler.

18 Eigentümer müssen zustimmen



"Hinweisschilder sind ein weiterer Schritt nach diesem", machte Moser Hoffnung. Jutta Straubinger vom Stadtmarketing schrieb eifrig mit und will sich auch um die Realisierung kümmern: "Wir müssen jedoch erst alle 18 Gewerbetreibenden und Hauseigentümer fragen und dann einen Termin festlegen."

Moser klang unmissverständlich: "Sie haben nur einen Versuch. Der muss klappen." Die HGV-Vorsitzende, Angelika Kohlhaas, ist sicher: "Wenn alle an einem Strang ziehen, dann schaffen wir das auch."

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