Ein Oldtimer bei der Drehleiter-Parade

Ein Oldtimer bei der Drehleiter-Parade

Ob es mit dem Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde etwas wird, muss noch entschieden werden. An den Kameraden des Hermeskeiler Feuerwehrmuseums hat es auf jeden Fall nicht gelegen: Mit zwei Drehleitern nahmen sie in Dill (Rhein-Hunsrück-Kreis) am Versuch teil, die längste Feuerwehr-Drehleiter-Parade mit anschließendem Drehleiter-Stern zu bilden.

Hermeskeil/Dill. Da es vor der Feuerwehr-Drehleiter-Parade in Dill stark geregnet hatte, konnten auf der aufgeweichten Wiese die Drehleitern nicht ausgefahren werden. Dennoch hoffen die Teilnehmer der Veranstaltung, es mit der bislang längsten Drehleiter-Parade ins Guinnessbuch der Rekorde zu schaffen. Bislang haben die Wertungsrichter noch nicht entschieden.
Museums-Infostand


Für das Feuerwehrmuseum Hermeskeil war dieses Treffen auf jeden Fall ein Erfolg. An einem Infostand wurden Flyer verteilt, persönliche Gespräche geführt und ein kleiner Film über das Museum gezeigt, um die Besucher auf die Einrichtung in Hermeskeil aufmerksam zu machen.
Dass Bernd Becker noch mit einem Pokal als Fahrer der ältesten teilnehmenden Drehleiter ausgezeichnet wurde, zeigt einmal mehr, welch seltene, interessante und fahrtüchtige Fahrzeuge im Bestand des Hermeskeiler Museums vorhanden sind. Außer bei dieser Veranstaltung war das Museum im September auch am "Tag der Retter 2014" auf dem Trierer Viehmarktplatz und eine Woche später am Tag der offenen Tür anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Berufsfeuerwehr Trier mit einem Stand in der Moselstadt vertreten.
Die aktuell hohe Besucherzahl des Feuerwehrmuseums ist sicherlich auch auf diese Werbefahrten zurückzuführen, welche die Vereinsmitglieder neben dem ehrenamtlichen Dienst im Museum unternehmen.
Weite Werbetour


Die weiteste Werbetour unternahmen die Museumsmitarbeiter im August 2014 nach Langenhaslach in Bayern. Neben Informationen über das Museum wurde am Abend die Hermeskeiler Wasserorgel vorgeführt, welche nach einem Umbau erstmalig auf eine Drehleiter montiert war.
Aus zahlreichen Rohren wurde hierbei zu Musik und mit viel Lichttechnik ein Wasserschauspiel präsentiert. red