Ein Spielfest in Saarburg macht zum Weltkindertag auf die Menschenrechte der Kleinen aufmerksam.

Weltkindertag : Kinderspiel und Kinderrechte

300 Kinder nutzten ein besonderes Angebot in Saarburg: ein Fest, das zum Weltkindertag auf die Menschenrechte der Kleinen aufmerksam machte.

Spaß haben, das ist der Sinn von Spielen. Beim 11. Kinderspielfest in Saarburg bleibt aber der ernste Hintergrund immer präsent: Kinder brauchen Rechte. Gut 300 kleine Mitbürger nutzten den Spielnachmittag auf dem City-Parkplatz, der zuvor zur Hälfte für Autos gesperrt worden war.

„Wir wollen hier auf die Kinderrechte aufmerksam machen. Auch die Eltern sollen sensibilisiert werden“, erklärt der zweite Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Johannes Kölling. Erstmals sind die Erlebnisbücherei, die Deutsch-Französische Gesellschaft und die Lebenshilfe dabei gewesen. Über das Spielen hinaus mit 15 Angeboten gab es viel Information. Auch mit Schulen der Partnerstadt Sarrebourg wurde im Vorfeld zusammengearbeitet. Von dort kamen Puzzleteile, die sich zu einem Gesamtbild über Kinderrechte zusammensetzen lassen und bunt gestaltet werden konnten. Für Carina Pytlik vom Förderverein der Grundschule St. Laurentius ist für Kinder der Freiraum zum Spielen wichtig, und: „Die Bildung, das Privileg in die Schule gehen zu dürfen.“

In der Grundschule wurde das Thema Kinderrechte vorbereitet. Für Florian Harion (8) ist wichtig: „Am liebsten bin ich mit Mama und Papa zusammen.“ Das ist eines der Kinderrechte. Der gleichaltrige Lukas Pytlik denkt sogar weiter: „Ich habe ein Recht auf eine gesunde Umwelt, saubere Luft und Wasser. Das ist mir wichtig.“ Auch das kommt in der Liste vor und ist mit dem Recht auf Gesundheit definiert. Die Sprecherin der Stadt Saarburg, Sandra Gehlen, will das Kinderfest noch weiter entwickeln: „Wir wollen beim nächsten Mal auch etwas für Jugendliche anbieten, vielleicht einen Hip-Hop-Workshop.“

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