Ein Tag mit dem Regenbogenfisch

Der Kindergarten Lorenz Kellner in Konz-Karthaus feierte unter dem Motto "Die Stadt Konz wird 50, das ist der Hit. Wir werden 15 und feiern mit!" das Jubiläum mit vielen Kindern und Erwachsenen.

Konz-Karthaus. (sis) Ein Fest für Kinder und Erwachsene: Kinder, die spielen und toben - Erwachsene, die sich in familiärer Atmosphäre unterhalten. Der Kindergarten Lorenz Kellner in Konz-Karthaus feierte mit einem Jubiläumsfest sein 15-jähriges Bestehen. Dazu waren nicht nur die Kinder und Eltern der Betreuungsstätte eingeladen, sondern auch alle Interessierten. Bürgermeister Karl-Heinz Frieden und Kindergartenleiterin Alexandra Düntzer-Kukawka begrüßten die Gäste, die Kinder sangen zur Eröffnung.

Eine Projektgruppe aus vier- bis sechsjährigen Kindern führte das Theaterstück "Der Regenbogenfisch" auf. Gemeinsam mit den Erzieherinnen stellten die Kinder vorab die Kostüme und die Kulisse her, bastelten, probten Lieder, lernten Texte und setzten sich intensiv mit der Thematik des Theaterstückes auseinander. In einer Vernissage wurden am Nachmittag Bilder ausgestellt, die die Kinder gemalt hatten. Den Gewinn aus der Versteigerung der Bilder wird der Kindergarten nutzen, um Spiele und Außenspielgeräte zu kaufen.

Während die Kinder tagsüber ihren Spaß beim Kinderschminken, Schatzsuchen, Dosenwerfen, Farbschleudern und Entenangeln hatten, gab's für die Erwachsenen abends Live-Musik von der Band "Mario, Rüdiger and Friends", die unentgeltlich spielten.

Insgesamt 85 Kinder besuchen den Kindergarten. Der besteht nicht nur aus den drei Gruppen der Kindertagesstätte, in der zwei- bis sechsjährige Kinder betreut werden, sondern auch aus einer Krippe mit Kindern im Alter von neun Monaten bis drei Jahren. Unter den Kindern seien viele, die anfangs kein Wort Deutsch können, weil sie russische, kurdische, libysche, türkische oder albanische Eltern haben. In der Interaktion mit Erzieherinnen und anderen Kindern lernen sie Stück für Stück die deutsche Sprache und werden zusätzlich durch ein Sprachförderprogramm gefördert. Als "Sprachforscher" sollen sie auf eine spielerische Weise mit Musik und Bewegung die Sprache lernen. So sollen die späteren Grundschulkinder gut auf den Unterricht vorbreitetet sein, so Leiterin Alexandra Düntzer-Kukawka.

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