Eindrucksvolles Ganzes

KONZ. Rund 250 Zuhörer erfreuten sich am Gemeinschaftskonzert der Sängervereinigung und des Musikvereins Concordia, zu dem die beiden Konzer Vereine in den TG-Sportpark eingeladen hatten.

Gemünztauf elektronische Klangerzeugung zitierte Manfred Clemens,Vorsitzender der Sängervereinigung, in seinem Grußwort WilhelmBusch: "Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mitGeräusch verbunden." Elektronische Hilfsmittel brauchen die etwa 30 Konzer Sänger ganz sicher nicht. Ihre Stimmgewalt überzeugte das Publikum im Sportpark schon nach kurzer Zeit. Unter der Leitung von Bernhard Mies sang der Chor Lieder verschiedener musikalischer Stilrichtungen.

Breites Spektrum

Mit bekannten Stücken wie "Griechischer Wein" von Gus Anton oder "Hochzeit der Frösche" von Alfons Burkhardt zeigten die Sangesbrüder ein breites Spektrum ihres musikalischen Könnens.

Die Darbietungen der Sängervereinigung wurden von Sangesbruder Rolf Neller mit gekonnten Ansagen der diversen Titel aufgelockert. Seine in Reimform gehaltenen Kommentare zu den einzelnen Stücken waren immer für ein Schmunzeln unter den Zuhörern gut. Begleitet wurde die Sängervereinigung von Jörg Thomas am Klavier.

Mit einem "Festmarsch" über Themen aus Beethovens Es-Dur-Konzert begannen die rund 30 Frauen und Männer des Musikvereins Concordia ihr Konzert. Auf einem Streifzug durch die Jahrhunderte bekamen die 250 Musikfreunde im Konzer Sportpark viele musikalische Leckerbissen geboten. Vom klassischen Marsch ("Silberkondor") bis zum modernen Jazz ("Pearls of Duke - Melodien von Duke Ellington") blieb fast kein Wunsch offen. Die Concordia überzeugte hierbei durch eine ausgeprägte Dynamik und ein präzises Zusammenspiel. Die Leitung des Orchesters hatte in diesem Jahr Heribert Jonas.

Einer der Höhepunkte und gleichzeitig ein gelungener Abschluss des Abends war der gemeinsame Auftritt der beiden Vereine. Mit dem Lied "Frei weg" bewiesen Sängervereinigung und Musikverein, dass sich ein stimmgewaltiger Männerchor und ein traditionelles Blasmusik-Ensemble durchaus zu einem eindrucksvollen Ganzen verschmelzen lassen.

Langer Applaus war der Beleg dafür.