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Eine Idee ohne Grenzen: Zwei Länder, eine Schule

Eine Idee ohne Grenzen: Zwei Länder, eine Schule

Perl. (red) Ob auf der Schengener Brücke, im Schengen-Lyzeum, beim Sport, im Unterricht oder in der Musikstunde: Zig Fotos zieren die Broschüre, die das Schengen-Lyzeum jetzt herausgegeben hat. "Zwei Länder - eine Schule" lautet der Titel des Hefts, in dem Lehrer, Eltern und Schüler aus dem Saarland und Luxemburg Leitsätze und -ziele aufgelistet haben.



Es sei der grenzüberschreitende Gedanke, den man am Schengen-Lyzeum leben wolle, wie es Schulleiter Volker Staudt und seine Stellvertreterin Marion Zenner bei der Vorstellung dieser Leitlinie formulierten. Bald soll die Broschüre auch in französischer Sprache vorliegen, kündigte Staudt an.

Und die acht Leitsätze, auf Plexiglas gedruckt, werden die Schule zieren. Aus der Präsentation machte das Lyzeum ein Fest, bei dem Politiker aus dem Saarland und dem Großherzogtum nicht fehlten, ebenso nicht die Ständchen der Bläserklasse um Marc Bilz. An der Ganztagsschule sind deutsche und luxemburgische Abschlüsse unter einem Dach möglich. So heißt es denn auch zu dem Titel "Zwei Länder - eine Schule": "Wir qualifizieren unsere Schülerinnen und Schüler durch die Verbindung von Elementen beider Bildungssysteme zum Leben und Arbeiten in einem interkulturell geprägtem Europa."

So schreiben sich Schüler wie Lehrer auch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Institutionen und Personen aus der Großregion auf die Fahne - zur gemeinsamen Verwirklichung des europäischen Gedankens. Die Basis der Leitlinien hatten die Pädagogen Dirk Dillschneider und Michaela Weber gelegt.