Eine Urkunde zum Dank

Seit über zwei Jahrzehnten setzt sich Franz Mersch als Gemeinderat, Beigeordneter und Ortsbürgermeister für die Belange der Vierherrenborner ein. Für sein Engagement hat der Kommunalpolitiker nun die Dankurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz erhalten.

Vierherrenborn. Im Rahmen der zurückliegenden Vierherrenborner Gemeinderatssitzung hat Werner Angsten, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kell, dem amtierenden Vierherrenborner Ortsbürgermeister Franz Mersch die Dankurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz überreicht - für mehr als zwei Jahrzehnte kommunalpolitische Tätigkeit in der Ortsgemeinde. In seiner Rede ließ Angsten den politischen Werdegang des Geehrten Revue passieren.

1985 sei Mersch für Bernhard Sokolowski in den Gemeinderat Vierherrenborn nachgerückt, berichtete Angsten von den Anfängen des Kommunalpolitikers. In der Zeit von 1989 bis 1994 habe er als Ratsmitglied und anschließend fünf Jahre als Beigeordneter der Ortsgemeinde gewirkt. Seit 1999 ist Franz Mersch Ortsbürgermeister in Vierherrenborn.

"Franz Mersch hat sich in den 25 Jahren gemeinsam mit seinem Gemeinderat aktiv für die Ortsgemeinde eingebracht", sagte Angsten. Als aufrechter Vertreter mit überzeugter demokratischer Gesinnung habe er den Auftrag des Wählers erfolgreich umgesetzt. Das bürgerschaftliche Engagement und die Mitgestaltung seien in Vierherrenborn vorbildlich. Mersch selbst sieht seine Arbeit als eine "schöne Verpflichtung". "In der Gemeinde etwas mit dem Gremium bewegen zu können", sagt der Bürgermeister im Rückblick, "fällt aufgrund der finanziellen Lage heute sehr schwer. Umso stolzer sind wir auf das Erreichte." Das renovierte Bürgerhaus, neue Straßen durch den Ort und der Neubau des Vierherren-Brunnen seien zudem "herausragende Projekte in der Vergangenheit" gewesen. Auch für die Zukunft hat Mersch sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Den Ort für den Tourismus zu erschließen ist einer seiner Wünsche: "Unsere schöne Gegend muss man einfach präsentieren."