Einsatz gegen Feuer und Flamme

Ausbildung und Übung sichern und schützen Feuerwehrleute im harten Einsatz. Im Brandcontainer des Kreises Trier-Saarburg haben die 130 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren in der VG Konz einen Ausbildungsblock unter nahezu rfealistischen Bedingungen absolviert.

Konz. (kdj) "Durchzündung!" Das ist einer der gefährlichsten Augenblicke beim Feuerwehreinsatz. Rauchgase, die sich bei einem Schwelbrand unter der Decke eines verschlossenen Raums bilden, verbinden sich - öffnet ein unbedachter Helfer die Tür - mit plötzlich zugeführtem Sauerstoff zu einem hochexplosiven Gemisch, das in Sekundenbruchteilen mit ungeheurer Gewalt und Temperaturentwicklung zündet und alles hinwegfegt - auch jeden Helfer, der Menschenleben retten und Sachwerte schützen will. Bei einer solchen Explosion geht es heiß her. Bis zu 1300 Grad wurden bei Versuchen gemessen.

Unter dem eher drögen Motto "Taktik im Innenangriff" haben die rund 130 Atemschutzgeräteträger der freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Konz im Zug der Aus- und Weiterbildung theoretisch und praktisch verschiedene Lösch- und Suchtaktiken, Bewegen in Brandräumen, Gefahrenkunde und Umgang mit speziellen Strahlrohren trainiert. Ort des feurigen Geschehens: ein Brandcontainer auf dem Gelände der Feuerwehr Konz. Ausbildungsziel ist die höchstmögliche Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrleute bei bestmöglichem Einsatzerfolg. Claus Barth, hauptamtlicher Feuerwehrgerätewart der VG Konz, und das Ausbilderteam vermittelten ihren Kameraden neue Einblicke und frischten bereits erworbene Kenntnisse auf - mit sehr viel Engagement, Zeitaufwand und Erfolg.

Die Ergebnisse des Ausbildungsblocks auf dem Feuerwehrgelände bewiesen laut Claus Barth, dass "die Kameraden ihr Handwerk beherrschen". Barth: "Das haben sie in den vergangenen Jahren bei mehreren Wohnungsbränden schon bewiesen."

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