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Eltern sind gefragt: Was soll sich in Hermeskeil verändern?

Eltern sind gefragt: Was soll sich in Hermeskeil verändern?

Was sich junge Familien in Hermeskeil wünschen, danach fragt am 23. November das Hochwälder Netzwerk Hafen. Bei einem Treffen im Mehrgenerationenhaus können sich Eltern über ihre Ideen und Anregungen zur Familienbetreuung in der Hochwaldstadt austauschen. Für den Nachwuchs wird ein Kinderkino organisiert.

Hermeskeil. Wo drückt der Schuh bei Familien in Hermeskeil und Umgebung? Was würden die Eltern gern in der Stadt und in den Dörfern in Sachen Familienbetreuung und Angebote für Kinder verbessern? Danach erkundigt sich regelmäßig das Hochwälder Familiennetzwerk Hafen.
Das Netzwerk wurde vor drei Jahren gemeinsam von der Kita gGmbH, dem Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus und der Pfarreiengemeinschaft Hermeskeil gegründet. Es soll die Wünsche und Interessen junger Familien erfragen und sie bei der Umsetzung von Projekten in ihrem alltäglichen Umfeld unterstützen.
Bislang, erläutert Projektkoordinatorin Karen Alt, habe man die Eltern schriftlich nach ihren Anregungen für das nächste Jahr gefragt. Diesmal habe sich das Netzwerk etwas anderes einfallen lassen. "Wir laden die Eltern und Kinder zu einem Worldcafé ein, wo sie ihre Ideen einbringen können", kündigt Alt an.
Rückblick auf Erfolge


Organisiert werde das Treffen für kommenden Mittwoch, 23. November, von 16 bis 18 Uhr im Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus. Dort werde für den Nachwuchs auch ein betreutes Kinderkino angeboten. "Wir wollen die Möglichkeit bieten, im persönlichen Kontakt weitere Projektideen zu besprechen, auf den Bedarf der Eltern einzugehen und einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Aktionen zu werfen", sagt Alt.
Ein solches Projekt ist zum Beispiel die Initiative zur Gestaltung der öffentlichen Spielplätze in Hermeskeil. Eltern arbeiten gemeinsam mit der Stadt daran, dass künftig weniger, aber dafür umso schönere Anlagen für die Familien zur Verfügung stehen. Die Stadt hat entschieden, vier kaum genutzte und marode Plätze aufzugeben. Dafür werden die anderen mit neuen Spielgeräten ausgestattet und insgesamt auf Vordermann gebracht - unter tatkräftiger Mithilfe der Mütter und Väter.
Stadtpark schon aufgewertet


Der Stadtpark beispielsweise hat auf Anregung der Eltern im Sommer eine Kletterpyramide und Sitzsteine als neue Attraktionen erhalten, die von der Karl-und-Katharina-Heil-Stiftung gespendet wurden (der TV berichtete mehrfach).
Die Idee zur Spielplatzinitiative ist laut Karen Alt aus der jährlichen Bedarfsumfrage des Netzwerks Hafen hervorgegangen. Das Netzwerk begleite nicht nur die Familienarbeit in der Pfarrei St. Franziskus und in den Kindertagesstätten: "Wir ermutigen die Eltern auch, sich an Projekten selbst zu beteiligen."
Zu dem Treffen am 23. November seien alle eingeladen, die Kinder im Alter bis zehn Jahre haben und eine "familienfreundlichere Region" mit entwickeln wollen. cweb
Rückfragen und Anmeldungen zum Kinderkino sind möglich bei Karen Alt. Sie ist erreichbar per E-Mail an die Adresse
hochwaelder-familiennetzwerk
@kita-ggmbh-trier.de