Eltern werden entlastet

SCHILLINGEN. (hm) Das Projekt "Betreuende Grundschule" soll berufstätige Eltern von Schulkindern entlasten. Zwei Betreuerinnen kümmern sich um die Erst- und Zweitklässler.

"Zum Schuljahresbeginn trugen einige Eltern die Bitte an mich heran, wegen des Fehlens einer Ganztagsschule eine Betreuung für Erst- und Zweitklässler einzurichten", erklärt Schulleiter Werner Minninger im Gespräch mit dem TV . "Die gesetzliche Antragsfrist war zu diesem Zeitpunkt bereits abgelaufen. Dennoch konnten mit Unterstützung von Bürgermeister Werner Angsten die finanziellen Mittel bereitgestellt werden." Mit Juliane Schabbach aus Schillingen und Tina Thiel aus Mandern fand die Schule qualifizierte und engagierte Betreuerinnen. Sie kümmern sich inzwischen um elf Kinder aus den ersten beiden Grundschulklassen. Spiele in der Aula und im Freien, Hausaufgaben unter Mithilfe der Betreuerinnen vorbereiten, Märchen und Geschichten vorlesen - die Kinder nehmen das Angebot begeistert an. "Ein Schrank zur Aufbewahrung der Arbeiten und der Spiele wurde von den Eltern gespendet. Ein Zuschuss des Fördervereins der Grundschule in Höhe von 100 Euro ermöglichte die Anschaffung von weiteren Spielen und Materialien", freut sich Minninger. Viele Eltern der Schulneulinge haben ebenfalls Interesse an diesem Betreuungsangebot angemeldet. Die Verbandsgemeinde hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Zuschüsse weiter fließen. "Dadurch wird die Selbstbeteiligung erheblich gesenkt. Das Betreuungsangebot soll auf jeden Fall fortgesetzt werden", so Minninger. Die Betreuung erfolgt montags bis freitags in der Zeit von 12 bis 13 Uhr, wobei sich die Betreuerinnen in einem täglichen Turnus ablösen. Wie Bürgermeister Werner Angsten mitteilte, konnte durch die Bereitstellung eines Zuschusses in Höhe von 1534 Euro der monatliche Unkostenbeitrag auf 18 Euro für den Zeitraum von zehn Monaten gesenkt werden.

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