Ende des Funklochs

DAMFLOS. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung vier Projekte beschlossen: In der Nähe des Sportplatzes in Damflos wird die neue Mobilfunkstation errichtet, das Baugebiet "Großer Röder" wird 2007 teilerschlossen – wenn bis dahin kein Baugrundstück verkauft ist. Außerdem werden auf dem Friedhof acht Rasengrabfelder für Reihengräber angelegt und das Bürgerhaus mit neuem Mobiliar bestückt.

Demnächst kann auch in Damflos mit dem Handy telefoniert werden. In der Nähe des Sportplatzes wird eine neue Mobilfunkstation errichtet, und so sind die Tage des Funklochs in Damflos gezählt. Die Gemeinde hatte vier Mobilfunk-Anbieter angeschrieben, davon blieb letztlich der Betreiber E-Plus übrig. Die Mobilfunkstation zahlt sich für die Gemeinde auch finanziell aus: "Wir bekommen vom Anbieter jährlich 2100 Euro Miete", sagt der Ortschef. Sollten weitere Anbieter dazu kommen, erhöhen sich die Mieteinnahmen der Gemeinde. Wellenberg betont ausdrücklich, dass das in der Nähe stehende Haus der Familie Hemmes "weit genug von der Strahlenschutzzone entfernt liege". Aber die Infrastruktur im Ort wird auch darüber hinaus verbessert: Wenn bis 2007 kein Baugrundstück im Baugebiet "Großer Röder" verkauft ist, wird das Baugebiet teilerschlossen. "Dies geschieht in Absprache mit der Kreisverwaltung in Trier", sagt Wellenberg. Die Teilerschließung umfasst zehn Baugrundstücke. "Wenn einer einmal anfängt zu bauen, werden weitere folgen", hofft der Ortsgemeinderat und entschied sich einstimmig per Grundsatzbeschluss zu einer Teilerschließung. Eine Neuerung hat der Ortsgemeinderat für den Friedhof beschlossen: Ab dem 1. Januar 2007 bietet die Gemeinde acht Rasengrabfelder auf dem Friedhof an. "Das entspricht einem Wunsch der Bürger", sagt Ortsbürgermeister Joachim Wellenberg. Als optimalen Platz hat der Rat die Fläche direkt links hinter dem Eingangstor festgelegt. "Der Platz ist ideal, weil alle anderen Stellen im Schatten liegen", erklärt Ratsmitglied Matthias Bauer. Die Grabstätten werden als Einzelgräber angelegt. Die Größe der Grabsteine beträgt 50 mal 50 Zentimeter. Die Kosten für die Grabpflege über einen Zeitraum von 25 Jahren betragen 3000 Euro. "Die Gemeinde mäht und pflegt die Fläche, so bleibt alles einheitlich", stellt Wellenberg die Vorteile heraus. Bürgerhaus bekommt neue Möbel

Außerdem hat der Rat beschlossen, das Bürgerhaus noch in diesem Jahr mit neuen Möbeln zu bestücken. 140 Stühle, 18 große Tische und sechs kleine Tische werden für insgesamt 18 000 Euro brutto angeschafft. "Wir steigern damit die Attraktivität unseres Bürgerhauses", sagt Wellenberg. Abschließend wurden der Ortsbürgermeister und die Beigeordneten nach der Rechnungsprüfung entlastet.

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