Engagement für die Familien

Seit wenigen Wochen ist der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in der Saarburger Glockengießerei mit einem eigenen Büro vertreten. Der Stützpunkt soll eine Anlaufstelle sein für Familien in jeder Lebenslage.

 Mit Engagement für Saarburg: Awo-Ortsvorsitzender Hans-Werner Biewen (rechts) und Awo-Kreisvorsitzender Hans-Georg Götze (Dritter von rechts) zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Alfons Maximini (Zweiter von rechts) und dem Saarburger Beigeordneten Theo Loch (Dritter von links) sowie Awo-Mitgliedern. TV-Foto: Kim-Björn Becker

Mit Engagement für Saarburg: Awo-Ortsvorsitzender Hans-Werner Biewen (rechts) und Awo-Kreisvorsitzender Hans-Georg Götze (Dritter von rechts) zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Alfons Maximini (Zweiter von rechts) und dem Saarburger Beigeordneten Theo Loch (Dritter von links) sowie Awo-Mitgliedern. TV-Foto: Kim-Björn Becker

Saarburg. (kbb) Als "vorläufigen Höhepunkt" seiner Geschichte würdigte Hans-Werner Biewen, Awo-Vorsitzender in Saarburg, die Einrichtung eines Büros im Saarburger Mehrgenerationenhaus, das sich derzeit noch in den Räumen der Glockengießerei Mabilon befindet. Der neue Stützpunkt des bundesweit aktiven Wohlfahrtsverbands (siehe Extra-Kasten) trägt der Entwicklung in Saarburg Rechnung: Nach eigenen Angaben konnte die Awo die Zahl ihrer Mitglieder in den vergangenen fünf Jahren vervierfachen. "Das bedeutet für uns aber auch den Ansporn, vor Ort noch präsenter zu sein", sagt Biewen. Das Büro ist seit März besetzt und bietet insbesondere für Familien eine Anlaufstelle: Jeden Dienstag ist der Awo-Kreisvorsitzende Hans-Georg Götze von neun bis zwölf Uhr vor Ort und freut sich über stetig zunehmende Resonanz: "Familien sind in vielen Situationen auf Hilfe angewiesen. Auch wenn wir nur eine kleine Station sind, können wir damit viel erreichen", sagt er.

Als Mitglied des Saarburger Bündnisses für Familie - das Trägerverein des Mehrgenerationenhauses ist - setzt die Awo in Saarburg auf die Umsetzung eines Familienprogramms, das Pflegedienstleistungen, Kinderbetreuung sowie Hilfe im Haushalt umfasst. Mit dem anstehenden Neubau des Mehrgenerationenhauses und dem Umzug der Räumlichkeiten aus der Glockengießerei in das neu entstehende Nachbargebäude soll das Beratungsangebot ausgebaut werden, verspricht Götze. Nach eigenen Erfahrungen sei die Zahl der von Armut betroffenen Menschen höher, als es öffentlich wahrgenommen werde. "Die Besetzung des Büros für einen Tag in der Woche kann daher nur ein Anfang sein."

Und Hans-Werner Biewen ergänzt: "Bereits jetzt kooperiert der Verband mit anderen Wohlfahrtseinrichtungen im Kreis Trier-Saarburg, um die Leistungen zu bündeln und entsprechend zu vermitteln."Extra Die Awo: Als einer von mehreren bundesweit aktiven Wohlfahrtsverbänden kümmert sich die 1919 von der SPD gegründete Arbeiterwohlfahrt (Awo) um soziale Belange von Menschen. Sie hat heute 430 000 Mitglieder und betreibt mehr als 2300 Beratungsstellen. Der Verband finanziert sich von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Gewinnen aus sozialen Dienstleistungen. (kbb)

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