Entgegenkommen erwartet

Zum Bericht "Appell an die Herrchen" (TV vom 4. März):

Nach diesem Bericht fühle ich mich als Hundebesitzerin einmal mehr wie eine Aussätzige. Muss ich mich schämen und entschuldigen, weil ich einen Hund habe? Ich habe immer Mülltüten dabei, um die Hinterlassenschaften meines Hundes aufzuheben. Das gehört sich so. Auch ich als Hundebesitzerin werde wütend, wenn ich die vielen Hundehaufen sehe, die liegen bleiben. So werden leider meist alle Hundeführer über einen Kamm geschert.

Wobei es sicher auch bei denen, die Häufchen liegen lassen, zwei Gruppen gibt. Die einen sind sicher einfach zu bequem, es aufzuheben. Ekel lasse ich da nicht gelten. Wer einen Hund hat, darf sich nicht vor dessen Hinterlassenschaften ekeln. Die andere Gruppe weiß einfach nicht, wohin damit.

Es ist traurig, dass zum Beispiel in Wittlich Jugendliche mit den bereitgestellten Kot-Tüten noch mehr Müll produziert haben. Kann ich nicht erwarten, dass Behälter für die gefüllten Tüten aufgestellt werden? Wer möchte mit Tüten voll Hundekot durch die Straßen laufen? Zitat aus dem Bericht: "Die Kommune ist nicht der Müllsammler der Bürger, die ihren Abfall liegen lassen." Spätestens jetzt bin ich in Rage. Ich zahle Hundesteuer. Was wird damit gemacht? Kann ich, wenn ich bereit bin, die Hinterlassenschaften einzusammeln, nicht auch ein Entgegenkommen der Kommune erwarten? Ich verlange nicht viel, nur eine Möglichkeit, meine Tüten loszuwerden.

Klar kostet das Geld. Aber wenn das konsequent kontrolliert und umgesetzt würde, es Möglichkeiten zur Entsorgung gäbe, dann spricht in meinen Augen auch nichts gegen eine Strafe, wenn man den Kot liegen lässt. Sonja Meyer, Irsch

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