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Ermittler geben keine Details zu Razzia in Konz bekannt

Ermittler geben keine Details zu Razzia in Konz bekannt

Einen Tag nach der Razzia gegen eine kriminelle Bande in Sachsen, Thüringen und Konz (der TV berichtete) geben weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft Dresden weitere Details bekannt. Am Mittwoch hatten Spezialeinsatzkommandos insgesamt 22 Objekte durchsucht.

Darunter sind zwei Asylbewerberheime, die laut übereinstimmenden Medienberichten in Dresden und in Radeberg liegen, und 20 Wohnungen. Eine der durchsuchten Wohnungen liegt in Konz .

Eine TV-Anfrage, ob sich auch einer der bei der Großrazzia festgenommenen Männer in Konz aufgehalten hat, und in welchem Stadtteil das Spezialeinsatzkommando am frühen Mittwochmorgen zugeschlagen hat, lässt ein Sprecher der zuständigen Dresdener Staatsanwaltschaft unbeantwortet. "Wir werden keine Details zu einzelnen Durchsuchungsobjekten bekanntgeben", sagt er auf Anfrage des TV. "Wir wollen uns nicht berechenbar machen."

Laut dem sächsischen Landeskriminalamt (LKA), das den Einsatz geleitet hat, sind bei der Razzia insgesamt zehn Männer zwischen 21 und 48 Jahren festgenommen, sowie Waffen, Computer, Handys und mehrere Tausend Euro Bargeld beschlagnahmt worden. Ermittelt wird gegen insgesamt 16 Männer, die sich als Asylbewerber legal in Deutschland aufgehalten haben. Elf der Verdächtigen stammen aus Tschetschenien, zwei sind Russlanddeutsche, jeweils einer kommt aus der Ukraine, aus Armenien und Kasachstan. Sie sollen eine kriminelle Vereinigung gebildet haben und ihren Lebensunterhalt unter anderem mit brutalen Erpressungen bestritten haben. cmk