Erste Sitzung nach Einigung vor Gericht

Erste Sitzung nach Einigung vor Gericht

Wenn der Gemeinderat am Mittwoch, 27. März, ab 18 Uhr im Bürgerhaus zusammenkommt, ist die spannendste Frage nicht mit einem bestimmten Tagesordnungspunkt verbunden. Die Beratungen über das Investitionsprogramm bis 2017 oder die neue Benutzungsordnung für den Jugendzeltplatz deuten zumindest nicht darauf hin.

Viel interessanter dürfte es sein, wie sich Ortsbürgermeister Ewald Hermesdorf (CDU) und Martin Marx (M+M-Fraktion) verhalten. Beide treffen nach ihrer Einigung vor dem Verwaltungsgericht Trier erstmals im Gemeindeparlament wieder zusammen.
Anfang des Monats hatte das Verwaltungsgericht den Streit der politischen Gegner geschlichtet, dessen Auslöser eine Ratssitzung am 24. Mai 2012 war. Damals hatte Hermesdorf Marx wegen "grober Ungebühr" aus dem Saal geworfen. Vor Gericht hatten beide den Schlichterspruch akzeptiert, wonach sie den Vorfall vor zehn Monaten bedauern. Außerdem bekundeten sie ihren Willen, künftig die in der Gemeindeordnung festgelegten Spielregeln für Ratssitzungen zu berücksichtigen. ax

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