Saarburg: Erzwungene Sterilisationen in der NS-Zeit

Saarburg : Erzwungene Sterilisationen in der NS-Zeit

Die „Zwangssterilisationen im heutigen Kreis Trier-Saarburg während der NS-Zeit“ sind Thema eines Vortrags am Montag, 25. März, um 19 Uhr.  Matthias Klein, von der Universität Trier, hat in seiner Magisterarbeit zur Regionalgeschichte des NS-Regimes geforscht.  Zum Stand seines Forschungsprojekts referiert er im „Café Franz“ des Kreiskrankenhauses St. Franziskus Saarburg.

Die Kreisvolkshochschule Trier-Saarburg hat ihn dazu eingeladen.

Einige Orte im heutigen Landkreis Trier-Saarburg sind auf engste Weise mit den Zwangssterilisationen während der Zeit des Nationalsozialismus verbunden. Dazu gehörte auch die Stadt Saarburg selbst: In ihr hatte ein Amtsarzt seinen Sitz, der für die Umsetzung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses verantwortlich gewesen ist. Zudem befand sich hier mit dem Kreiskrankenhaus eine Einrichtung, in der sich sowohl vorauseilender Gehorsam als auch Opposition finden ließen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bei der Volkshochschule Saarburg wird unter Telefon: 06581/996656 oder unter saarburg@kvhs.trier-saarburg.de gebeten.

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