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Es brennt wieder in Kastel-Staadt – Brandursache Selbstentzündung wahrscheinlich

Es brennt wieder in Kastel-Staadt – Brandursache Selbstentzündung wahrscheinlich

Nachdem gestern fünf Hektar Wald bei Kastel-Staadt gebrannt haben, ist die Wehr nun wieder vor Ort, um Feuer zu löschen. Über Nacht war eine Wache vor Ort, die Brandnester gemeldet habe.

Laut Wehrleiter Bernhard Heim sind nun 20 Feuerwehrleute von den Wehren Kastel-Staadt, Saarburg und Freudenburg damit beschäftigt, die neuerlichen Flammen zu bekämpfen. "Das ist nichts Großes", sagt er. "Es sind einige Brandnester, die gelöscht werden müssen. Das ist bei einem Waldbrand üblich."

Gestern war gegen 15 Uhr ein Brand im Staatsforst bei Kastel-Staadt ausgebrochen. Hinweise auf ein Verschulden Dritter liegen laut Polizei bislang nicht vor. Die Ordnungshüter halten es für wahrscheinlich, dass das Feuer sich bei sommerlichen Temperaturen und trockener Witterung selbst entzündet hat.

Der Brand war südlich neben der K 127, der Verbindungsstraße zwischen Kastel und Staadt, in einem Steilhang entstanden. Von dort breitete sich das Feuer über den gesamten Hang aus, obwohl 20 Wehren aus der Region und dem Saarland mit 170 Feuerwehrleuten bis in die Abendstunden im Einsatz waren.

Der durch den Brand entstandene Rauch war bis nach Saarburg deutlich sichtbar gewesen, so dass von dort aus mehrere besorgte Anrufe bei der Polizei eingegangen waren. Die Polizei schätzt den Schaden mittlerweile auf weit mehr als 20.000 Euro. Bei den Arbeiten wurden zwei Feuerwehrleute verletzt. Während einer der Männer stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, wurde ein weiterer ambulant versorgt.