Es darf gespielt werden

Mit einem Geschenk besonderer Art hat der Deutsche Fußballbund (DFB) die Stadt Konz beglückt: Sie bekommt ein "Kleinspielfeld" - aber es kostet auch die Stadt Geld.

Konz-Karthaus. (kdj) 13 mal 27 Meter groß sind die Kleinspielfelder, die der Fußballbund den Kommunen angeboten hat. Der DFB liefert die "Möblierung", die beschenkten Gemeinden stellen die Grundstücke samt Unterbau und Dränage zur Verfügung. Bewilligung vom Fußballbund

Der DFB steht für Gerätschaften, Kunstrasen, Banden und Zäune gerade. Das "Geschenk" ist rund 24 000 Euro wert, der städtische Kostenanteil beträgt ungefähr 35 000 Euro.Die am Freitag vergangener Woche eingegangene Bewilligung knüpft an folgende Voraussetzungen. Erstens: Die Anlage muss an eine Schule "angebunden" sein, steht aber jedem Schüler und Jugendlichen zur Verfügung. Zweitens: Das Kleinspielfeld muss in einem bebauten Ortsteil angelegt werden, und der ausgewählte Stadtteil soll einen "Migrations-Hintergrund" haben.Diese drei Hauptvoraussetzungen, die der Fußballbund ausgegeben hat, werden im Konzer Stadtteil Karthaus in vollem Umfang erfüllt.Karl-Heinz Frieden, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde, ist unter anderem zuständig für den Schulbereich.Gute Ergänzung für Karthaus

Er kommentiert die Bewilligung so: "Das ist eine hervorragende Ergänzung für Karthaus." Frieden ergänzt: "Es ist ein Angebot nicht nur an die Schule und die Schüler, sondern an alle jugendlichen Bewohner des Konzer Stadtteils."