Etliches abgehakt und dennoch viel zu tun

Etliches abgehakt und dennoch viel zu tun

Baugebiete, Straßenausbau und Infrastruktur: Der TV befragt die Ortsbürgermeister aus der Verbandsgemeinde, welche Projekte im Laufe ihrer aktuellen Legislaturperiode abgeschlossen wurde und welche noch offen stehen.

Konz. Nur noch wenige Monate, dann steht in der Konzer Verbandsgemeinde die nächste Kommunalwahl 2009 an. Es ist also Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen, den Blick zurück und nach vorne schweifen zu lassen. Was wurde umgesetzt? Was steht noch in den Startlöchern?

Der Kanzemer Ortsbürgermeister Günter Frentzen verbucht beispielsweise das Projekt "Selbstorganisation älterer Menschen" als Erfolg. "Die Vinothek ,Buch und Wein' zu installieren und am Laufen zu halten", habe die Gemeinde ebenfalls über längere Zeit beschäftigt, sagt Frentzen. In diesem Zusammenhang ist auch die Fahrbahnverengung in der Saarburger Straße am Ortsausgang Richtung Wawern zu nennen. Für die Zukunft stehen auf Frentzens Plan noch die abschließenden Arbeiten in den beiden Baugebieten "Ober'm Mergel " und "Kirchenwies" sowie die Weiterführung des kulturellen Angebots in der Gemeinde. Die nächsten Veranstaltungen stehen im Oktober und November mit dem "Kanzemer Herbst" an.

Mehr Platz für Neubauten ist häufig ein Thema



Ortsbürgermeister Dieter Hennen aus Pellingen ist indes froh, wenn nach der langer Zeit der Bolzplatz fertiggestellt wird. Außerdem sei man beim Neubaugebiet "Höthkopf/Stückelgrube" inzwischen so weit, dass sieben Grundstücke verkauft seien. "Ich hoffe, dass es so weiter geht", sagt Hennen. Auch in Sachen Jugendraum geht es voran. Nachdem das Pfarrhaus verkauft worden ist, musste ein neuer Raum für die Jugendlichen her. Nun soll neben die Mehrzweckhalle ein Lagerraum für die Vereine und darüber ein Treffpunkt für Jugendliche gebaut werden. Ebenfalls in Planung befindet sich der verkehrsberuhigte Ausbau der Bundesstraße 268, die durch den Ort führt.

Die Fertigstellung des Neubaugebiets Granahöhe sowie der Ausbau der Reinigerstraße zieht Herbert Rausch, Ortsbürgermeister aus Wasserliesch, zu seiner Ergebnis-Bilanz heran. Außerdem gebe es in der Gemeinde nun neben einer Urnenwand auch Urnengräber. In Zukunft will sich Rausch darum bemühen, das Neubaugebiet "Zwischen den Dörfern" fertigzustellen, die Erneuerung der Römerstraße voranzubringen, für die Erhöhung der Bahnanlage zu kämpfen und sich vor allem in der Haupstraße für eine Verkehrsberuhigung einzusetzen. Für Ortsbürgermeister Herbert Huber aus Wellen steht auf der "Ausgeführt"-Liste weit oben der Bau der TKDZ-Werkstraße. Auch die Realisierung des Baugebiets "In der Steinkaul" sowie die Entwicklung der Baugebiete "Unterm Farsterweg" und "Sonnenhang" finden sich in der Reihe neben dem Ausbau und der Modernisierung des Kindergartens sowie der Renovierung des Dorfbrunnens. Noch offen sind die Vorhaben, die Grillhütte zu modernisieren, den Sportplatz zu renovieren und die Staubbelastung im Ort zu reduzieren. Auch die Verschönerung der Bahnhofsumgebung ist ein Thema für die Zukunft.

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