Experimente abgelehnt

GEISFELD. (ax) Die traditionelle Markuskirmes wird in Geisfeld auch im nächsten Jahr am angestammten Termin gefeiert. Das war das wichtigste Ergebnis der Beratungen im Gemeinderat. Zudem beschäftigte sich das Gremium mit dem Forsthaushalt und der geplanten Einrichtung eines neuen Jugendraums.

Wenn es um ihre Kirmes geht, dann heißt die Devise der Geisfelder: "Keine Experimente". Der Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich dagegen ausgesprochen, den Kirmestermin im Jahr 2006 zu verlegen. Traditionell wird im Hochwaldort am Sonntag nach dem 25. April (Festtag des heiligen Markus) Kirmes gefeiert. Weil im nächsten Jahr an diesem Termin in Geisfeld auch Kommunion ist, wurde im Rat über ein Ausweichen auf ein anderes Datum nachgedacht: Dieses Ansinnen schmetterte das Gremium jedoch ab: "Der angestammte Termin wird belassen, weil es ansonsten jedes Jahr neue Anfragen gegeben hätte", begründet Ortsbürgermeister Theo Palm die Entscheidung der Ratsherren.Gemeindewald wirft 11 000 Euro ab

Ein erfreuliches Einnahmen-Plus verzeichnet Geisfeld bei der Bewirtschaftung des Gemeindewalds. "Obwohl wir im Forstverband Königsfeld die größten Probleme mit Käferholz hatten, konnten wir im abgelaufenen Forstjahr unser eingeplantes Ziel gut erreichen", freut sich Palm über einen Überschuss von 11 000 Euro. Auch am Ende des nächsten Jahres soll diese Summe auf der Haben-Seite stehen - so sieht es der vom Gemeinderat verabschiedete Forsthaushaltsplan 2006 vor. Auch für die Dorfjugend wird in naher Zukunft in Geisfeld einiges getan. Inzwischen liegt "nach vielem Hin und Her" (Palm) die Baugenehmigung für die Einrichtung eines Jugendraums im alten Feuerwehrgerätehaus vor. Inklusive Eigenleistungen schlägt dieses Projekt für die Kommune mit 30 000 Euro zu Buche. Bevor es in Angriff genommen werden kann, ist zwar zunächst der Beschluss über einen Nachtragshaushalt nötig. Palm rechnet gleichwohl mit einer zügigen Verwirklichung des Vorhabens. "Das wird eine Winterbaustelle", so der Chef der 600-Einwohner-Gemeinde.

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