1. Region
  2. Konz, Saarburg & Hochwald

Extrabreit und Still Collins im Ducsaal in Freudenburg

Extrabreit und Still Collins im Ducsaal in Freudenburg

Sie verspotteten die Polizei, zündeten die Schule an und besangen düster den Tod des Präsidenten. Ende der 70er entdeckten fünf Jungs aus Hagen die Schönheit der zwei Minuten Gitarrenhymne mit rotzigen Texten und eroberten die Charts: Extrabreit, die Erfinder des deutschen Pop-Punks kommen am Freitag, 11. März, nach Freudenburg.

Dafür wurden sie von renitenten Teenagern heiß geliebt und von der Musikkritik als NDW-Spaßkapelle verschrien. Von Franz-Josef-Strauß und dem Bayrischen Rundfunk verboten und von der Punk-Avantgarde als Abzocker angefeindet. Schon in den 80ern war Extrabreit eine ebenso umstrittene wie legendäre deutsche Band und im Jahr 1982 mit zwei Goldenen Schallplatten auch die erfolgreichste. Als im Frühjahr 1982 nachträglich aus dem Debütalbum die Single "Hurra, hurra die Schule brennt" ausgekoppelt wurde, verbuchten Extrabreit nicht nur ihren größten Single-Hit der 80er, sondern galten fortan auch als die Bad Boys der NDW, die der Bravo und anderen Teenie-Zeitschriften einige Skandalgeschichten wert waren. Es folgen ausverkaufte Tourneen und einige Alben, die neben Hits wie "Joachim muss härter werden" auch die historischen Duette mit Hildegard Knef ("Für mich soll's rote Rosen regnen) und Harald Juhnke ("Nichts ist für immer") enthielten. Karten im Vorverkauf kosten 18 Euro und an der Abendkasse 21 Euro. Einlass ist um 20 Uhr. Konzertbeginn ist am Freitag, 11. März, um 21 Uhr. Mehr Informationen unter <%LINK auto="true" href="http://www.die-breiten.de" text="www.die-breiten.de" class="more"%> Still Collins: Ein weiterer Hochkaräter im Ducsaal ist Still Collins. Er blickt programmatisch auf die musikalische Palette der Phil Colins- und Genesis-Musikgeschichte zurück. Stimme, Sounds, Arrangement: Selbst eingefleischte Fans des Originals tun sich schwer, einen akustischen Unterschied zwischen "Tribute" und "Meister" auszumachen. "Mach die Augen zu und Du denkst, er sei es wirklich", spricht man. Wer Still Collins einmal live erlebt hat, der weiß: Hier wird nicht nur gecovert, hier gibt es eine äußerst unterhaltsame Bühnenshow mit einer erstklassigen Liveband. Still Collins gilt mit weit über 1200 Konzerten seit 1996 als Mitbegründer einer regelrechten Tributeband-Kultur in Deutschland, die seit ihrer Entstehung in den 90er Jahren einen kaum vergleichbaren Boom erlebt hat. Mit rund 70 Konzerten pro Jahr ist Band so gefragt, dass sogar der ehemalige Genesis-Sänger Ray Wilson für ein gemeinsames Konzert im Oktober 2009 gewonnen werden konnte. Auf der Bühne waren somit 100-Prozent authentischer Sound sowie eine ausgefeilte Lichtshow, Videotechnik, Choreografien, Requisiten und publikumsnahe Präsentation. So kommt es, dass Still Collins nach vielen Jahren in Musik-Clubs und auf Stadtfesten mehr und mehr in renommierten - zum Teil bestuhlten - Theaterhäusern zu sehen ist. Karten im Vorverkauf kosten 18 Euro und an der Abendkasse 22 Euro. Konzertbeginn ist am Freitag, 18. März, um 21 Uhr. redMehr Informationen unter <%LINK auto="true" href="http://www.stillcollins.de" text="www.stillcollins.de" class="more"%>