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Fahrzeug für Einsätze und Alltag

Fahrzeug für Einsätze und Alltag

SCHÖNDORF. Gleich zweifachen Grund hatte die Freiwillige Feuerwehr mit zahlreichen Gästen zu feiern. Die Jugendfeuerwehr besteht seit 15 Jahren, und ein neues Fahrzeug wurde übergeben.

Das gute Wetter war die beste Voraussetzung die zwei Anlässe gebührend zu feiern. Am Feuerwehr-Gerätehaus hatte die Wehr um Wehrführer Fritz Weber die äußeren Bedingungen dazu geschaffen. Das neue Fahrzeug segnete Pastor Walter Weber, ein gebürtiger Holzerather. "Es ist ein großer Segen", sagte er, "dass Menschen bereit sind, sich für andere einzusetzen." Er wünschte der Feuerwehr bei allen Einsätzen immer die erforderliche Phantasie, um mit guten Ideen in Not geratene Menschen zu retten und ihnen zu helfen. Zu den Gratulanten gehörten neben Bürgermeister Bernhard Busch und Ortsbürgermeister Matthias Wick auch die Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Trier-Saarburg, Kurt Waschbüsch, und sein Kollege vom Kreisjugendfeuerwehrverband, Klaus Simon, sowie der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ruwer, Josef Hartmann. "Das Fahrzeug kostet 30 000 Euro. Rund zwei Drittel des Betrages übernimmt die Verbandsgemeinde Ruwer. Etwa 10 200 Euro werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Jahre vom Land übernommen", sagte Hartmann. Plötzlich fiel das Getriebe zu Boden

Bis dahin muss die Feuerwehr den Betrag vorfinanzieren. Die Gäste waren überzeugt, dass damit kein Cent zuviel in die Sicherheit der Bevölkerung investiert werde. Das Vorgängerfahrzeug hatte ein "biblisches Alter" erreicht. Noch aus den Beständen der damaligen Romika-Werksfeuerwehr, war es in Schöndorf gehegt und gepflegt worden. Spätestens als nach einem Waschtag das Getriebe ohne Vorankündigung zu Boden fiel, wurde es Zeit für eine Neuanschaffung. Für die ersten Kilometer brachte Kurt Waschbüsch als Geschenk zehn Liter Sprit mit. Die Jugendfeuerwehr hat immer wieder auf sich aufmerksam gemacht. Inzwischen besteht fast die Hälfte der aktiven Wehr aus ehemaligen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen glänzen auch durch ihre gute Ausbildung bei den jährlichen Wettbewerben "und räumen die Pokale ab". Jugendwart Matthias Braun: "Heute gehören auch Jungs aus Hinzenburg und Bonerath zu uns. Und mit Anne Meier aus Gutweiler hat die Zeitenwende auch bei uns angefangen." Mit den anderen Mitgliedern freute sich Braun über eine Spende von Bürgermeister Busch für die Jugendarbeit. Beim Wettkampf um den Pokal des Wehrleiters siegte die Jugendfeuerwehr aus Morscheid vor den Kameraden aus Osburg und Schöndorf.