Feucht und fröhlich

NITTEL. Nass wurde man auf jeden Fall – egal, ob innerlich oder äußerlich. Das traditionelle Fest der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Obermosel war im wahrsten Sinne "feuchtfröhlich".

Der Festplatz am Moselufer in der Nähe der Nitteler Kläranlage war hergerichtet und die Vorbereitungen auf die Schwimmpartie in den noch lauen Fluten der Mosel abgeschlossen. In wärmende Neoprenanzüge gehüllt, warteten gut 40 Schwimmer auf den Kleinbus, der sie zum Startpunkt der Schwimmstrecke etwa zwei Kilometer oberhalb des Festplatzes bringen sollte, als ein Wolkenbruch die Teilnehmer durchnässte, bevor sie auch nur einen Fuß ins Wasser setzen konnten. Die Zuschauer am Ufer flüchteten ins trockene Zelt oder drängten sich unter die schützenden Dächer von Bier- und Weinstand. Ganz anders dann der folgende Tag, als entgegen allen Wettervorhersagen der Spaßnachmittag am und auf dem Wasser bei Sonnenschein stattfinden konnte. Nittels Ortsbürgermeister Karl-Heinz Frieden, beim Wasserski ein echter Könner, ging unfreiwillig ein zweites Mal ins Wasser - und machte gute Miene zum bösen Spiel, als er mit triefender Kleidung ans Ufer kletterte. Die Jugendlichen hatten ihren Spaß beim Reiten auf einer "Wasserbanane". Das hinter einem Boot über das Wasser gezogene Gefährt bietet vier Plätze und sorgt - besonders in den Kurven - für viel Gaudi auf, in und am Wasser. Die Zuschauer am Ufer genossen das Spektakel auf der Mosel im Licht der wärmenden Sonne. Sie hatten den Radweg direkt am Ufer zu ihrem bevorzugten Aussichtspunkt erkoren, da der Festplatz nach den Regengüssen vom Vortag eine einzige Matschwüste war. Trotzdem wurde gefeiert, gegessen und getrunken.

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