Feuer zerstört Fahrzeughalle in Neuhütten-Muhl

Feuer zerstört Fahrzeughalle in Neuhütten-Muhl

Große Aufregung im kleinen Muhl: Im Neuhüttener Ortsteil wurde am späten Samstagabend eine Fahrzeughalle ein Raub der Flammen. Sechs Feuerwehren mit 60 Einsatzkräften verhinderten, dass der Brand, der aus bislang noch unbekannter Ursache ausgebrochen war, auf benachbarte Wohnhäuser übergriff. Es entstand ein Sachschaden von rund 200 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Neuhütten-Muhl. Der Notruf kam von aufmerksamen Nachbarn, die ersten Einsatzkräfte waren glücklicherweise nicht weit entfernt und deshalb schnell vor Ort. Nach Auskunft der Hermeskeiler Polizei hatten am Samstagabend, gegen 21.55 Uhr, im Neuhüttener Ortsteil Muhl Bewohner der Kirchstraße bemerkt, dass dort ein Hinterhofgebäude brannte. Der Alarm erreichte die Muhler Feuerwehrmänner just in dem Moment, als sie im gegenüberliegenden Gerätehaus ihre Jahreshauptversammlung abhielten. Die Brandschützer eilten sofort zu der Fahrzeughalle und sorgten zunächst dafür, dass sich die Flammen nicht auf das benachbarte Wohnhaus ausbreiteten.
Zur weiteren Unterstützung bei den Löscharbeiten kamen später die ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Hermeskeil, Neuhütten, Züsch, Damflos und Reinsfeld hinzu. Mit vereinten Kräften gelang es den circa 60 Einsatzkräften, das Feuer einzudämmen. "Es waren so viele Leute nötig, weil wir vom Hengstbach aus eine mehrere Hundert Meter lange Wasserversorgung aufbauen mussten", sagt Christoph Borresch, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Hermeskeil, auf TV-Anfrage. Das Hinterhofgebäude brannte völlig aus. Auch die darin abgestellten Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge, darunter ein Unimog und ein Traktor, wurden zerstört. Die Flammen verursachten nach Schätzungen der Hermeskeiler Polizei einen Gesamtsachschaden von circa 200 000 Euro. Verletzt wurde bei dem Brand jedoch niemand. Nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde neben dem Wohnhaus auch ein Schuppen und ein Holzlager, die sich in der Nähe des Einsatzorts befanden. Eine Begleiterscheinung des Brandes war, das im Feuerwehrhaus und dem unteren Bereich von Muhl kurzzeitig der Strom ausfiel. Laut Borresch war für die meisten Feuerwehrleute der Einsatz gegen 1.30 Uhr beendet. Die Muhler Feuerwehrleute hielten aber noch bis in die frühen Morgenstunden Brandwache. red/ax