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Feuerwehrhaus kostet 302 000 Euro

Feuerwehrhaus kostet 302 000 Euro

Der frühere Meuricher Ortsvorsteher Alfons Brittnacher hat sein Mandat im Kirfer Ortsgemeinderat niedergelegt. An seine Stelle ist der zweite Beigeordnete Horst Brittnacher getreten. Er kandidiert auch als neuer Ortsvorsteher von Meurich.

Kirf. Einen Doppelzug wie die Rochade beim Schach ist im Kirfer Ortsgemeinderat vollzogen worden. Ortsbürgermeister Josef Krug verpflichtete den zweiten Beigeordneten Horst Brittnacher als neues Ratsmitglied: "Damit sind Sie jetzt auch stimmberechtigt." Er folgt Alfons Brittnacher in den Rat, der als neuer Angestellter der Verbandsgemeinde sein Amt in der Kirfer Bürgervertretung niederlegen musste.
Horst Brittnacher folgt seinem Vorgänger auch in den Rechnungsprüfungsausschuss. Für Karl Bernardy, der nicht mehr in Kirf wohnt, wird Christian Brittnacher Mitglied im Bauausschuss des Gremiums.
Erstmals mit abstimmen konnte Horst Brittnacher, der am 9. Dezember für das Amt des Meuricher Ortsvorstehers kandidiert, bei der Annahme von Spenden der FWG. Jeweils 300 Euro sind für den Außenanstrich der alten Schule Meurich (Bürgerhaus) und den Gemeinschaftsraum, der mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus in Beuren entstehen soll.
Die Kombination aus Brandschutz und Treffpunkt für Beuri-ger Bürger wird 302 000 Euro kosten. Der Rat nahm die Finanzierung einstimmig an. Die Kostenrechnung der Verbandsgemeinde Saarburg sieht einen Anteil von 195 600 Euro für die Ortsgemeinde Kirf vor. Beim Land beantragt sind 89 700 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm. Als Eigenleistung stehen 57 100 Euro im Plan. "Der Restbetrag von 48 800 Euro ist durch den Verkaufserlös der Alten Schule an Jagdpächter Ralf Hüppelshäuser gedeckt", erklärt Ortschef Krug.
An die Stelle des alten Feuerwehrgerätehauses in Beuren soll am selben Ort ein neues kommen. "Wenn der Zuschuss geflossen ist, kann im Frühjahr nach dem Abriss mit dem Bau begonnen werden", hofft Krug. Im Herbst nächsten Jahres könnte Beuren ein neues Haus der Feuerwehr mit Versammlungsraum für die Bürger haben. doth