Feuerwehrhaus und Windkraft sind künftig Themen

Baldringen · Reiner Haßler und Christa Jäckels, wurden in der Baldringer Gemeinderatssitzung zu Beigeordneten gewählt. Paul Koltes ist auf eigenen Wunsch nach 40 Jahren aus dem Gremium ausgeschieden.

Baldringen. In Baldringen war in diesem Jahr wie auch schon früher nach dem Mehrheitswahlrecht über die Mitglieder des Gemeinderates entschieden worden. Reiner Haßler, Christa Jäckels, Paul Koltes, Arno Rossler, Helmut Jäckels und Arnold Kunz erhielten die erforderlichen Stimmen. Paul Koltes hat auf sein Mandat verzichtet und schied auf eigenen Wunsch nach 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aus dem Rat aus.
Michael Hennen rückte nach. Ortsbürgermeister Willi Emser verpflichtete die Ratsmitglieder per Handschlag. Anschließend wurde der ebenfalls wiedergewählte Ortschef durch den amtierenden Beigeordneten, Paul Koltes, ernannt. Emser zeigte in einem Rückblick die Arbeit der vergangenen Jahre auf. Das Bürgerhaus und der innerörtliche Straßenbau seien herausragende Ereignisse für Baldringen gewesen. Auch die zukünftigen Projekte hat Emser bereits im Blick. "Die Erweiterung unseres Feuerwehrhauses steht noch an." Doch Emser ist auch ein Verfechter der Windkraft. "Es wäre für uns die Möglichkeit, Projekte ohne größeren Aufwand zu stemmen", sagte der Ortschef. "Wir verfügen in unserem Ort nicht über hohe Einnahmen. Umso mehr muss man den Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements hervorheben."
Das sieht Bürgermeister Werner Angsten ebenso. "Baldringen lebt vom Mitmachen, das funktioniert hier wirklich gut." Zur Wahl des ersten Beigeordneten wurde als einziger Kandidat Reiner Haßler vorgeschlagen. Die Wahl erfolgte einstimmig. Ebenso einstimmig wurde Christa Jäckels als alleinige Vorgeschlagene zur zweiten Beigeordneten gewählt.
Emser würdigte Paul Koltes, der sich 40 Jahre in den Dienst der Kommunalpolitik gestellt hat. Koltes habe sich beispielhaft über Gebühr für die Belange des Ortes eingesetzt. hm