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Fieberambulanz des Kreiskrankenhauses Saarburg schließt - Hermeskeiler Fieberambulanz auf Stand-by

Testung auf Coronavirus : Fieberambulanz am Saarburger Krankenhaus schließt - Auch Einrichtung in Hermeskeil vorerst nicht mehr in Betrieb

Die Nachfrage nach Testungen hat abgenommen. Daher sind die Fieberambulanzen in Saarburg und Hermeskeil geschlossen, können jedoch bei Bedarf jederzeit reaktiviert werden. Die Telefonhotline des Gesundheitsamtes wird künftig nur noch werktags angeboten.

Seit einer Woche liegt die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Trier-Saarburg bei Null. Auch der Bedarf an Testungen auf das Coronavirus hat laut Kreisverwaltung stark abgenommen. Die in Saarburg und Hermeskeil eingerichteten Fieberambulanzen haben daher ihren Betrieb vorläufig eingestellt, teilt die Behörde mit.

Die Ambulanz in den Räumen der psychiatrischen Tagesklinik des Kreiskrankenhauses Saarburg beendet ihren Betrieb ab dem Pfingst-Wochenende. Seit dem Start des Angebots am 19. März seien dort rund 700 Personen auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Hinzu kämen noch präoperative Tests für Patienten des Krankenhauses.

Waren es im März und April laut Kreisverwaltung im Schnitt 25 bis 30 Personen pro Tag, die sich testen ließen, so gingen die Zahlen im Mai deutlich zurück. Aktuell werde die Fieberambulanz kaum noch nachgefragt. „Dies rechtfertigt eine Schließung, zumal der Betrieb der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie wieder hochgefahren werden soll“, sagt Matthias Gehlen, Verwaltungsdirektor des Saarburger Krankenhauses. Im Bedarfsfall sehe man sich aber in der Lage, erneut kurzfristig Testkapazitäten zu schaffen.

Ähnliches gilt für die von niedergelassenen Hausärzten betreute Fieberambulanz in Hermeskeil. Diese ist laut Kreisverwaltung derzeit im „Stand-by-Modus“. Im Verdachtsfall könnten sich Betroffene an die Hermeskeiler Praxis von Dr. Nicole Nothardt wenden. Die Ambulanz in der Halle der Berufsschule könne dann kurzfristig wieder für Tests genutzt werden.

Möglichkeiten zur Testung können generell über die Hausärzte erfragt werden. Zudem stehen die Fieberambulanz in Trier-Ehrang sowie in speziellen Fällen das Gesundheitsamt in Trier zur Verfügung. Die Telefonhotline des Gesundheitsamts, die über die Behördennummer 115 erreichbar ist, wird ab Pfingsten nur noch an Werktagen angeboten. Die Mitarbeiter sind dann montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis13 Uhr erreichbar. In den vergangenen Wochen hatten laut Behörde immer weniger Menschen die Hotline in Anspruch genommen.