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Firmen nehmen Arbeit an Könener Umgehung auf - Vollsperrung bei Tawern ab Oktober

Firmen nehmen Arbeit an Könener Umgehung auf - Vollsperrung bei Tawern ab Oktober

Drei Monate nach dem Baustopp sollen die Arbeiten an der B-51-neu-Baustelle bei Tawern wieder aufgenommen werden. Zunächst wird die Baustelle neu eingerichtet. Ab Anfang Oktober wird dann gebaut.

Es geht wieder los: Ab dem heutigen Mittwoch sind Mitarbeiter zweier heimischer Baufirmen zwischen Tawern, Könen und Wasserliesch unterwegs.

Die Bietergemeinschaft der Firmen Franz Lehnen aus Sehlem (Kreis Bernkastel-Wittlich) und Kohl Bau aus Irrel (Eifelkreis Bitburg-Prüm) richtet die Baustelle für die Könener Ortsumgehung neu ein. "Auch wenn die am Vergabeverfahren beteiligten Firmen kalkuliert haben, bedarf es einer logistischen Einarbeitungphase", begründet Hans-Michael Bartnick, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Trier, dass die Arbeiten nicht sofort beginnen. "Der eigentliche Bau folgt dann sicher erst ab Anfang Oktober."

Nach dem dreimonatigem Stillstand wegen der Pleite der Vorgängerfirma Betam hatten die beiden Unternehmen sich bei der erneuten Ausschreibung durchgesetzt. Ihr zehn Millionen Euro schweres Angebot für die Erstellung der Trasse für die Könener Umgehungsstraße war das beste im Wettbewerb (der TV berichtete).

Bartnick beschreibt auf TV-Anfrage, wie es in diesem Jahr weitergeht: "Die K 112 samt den Entwässerungseinrichtungen sowie der Anbindungsbereich Richtung Tawern werden fertiggestellt." Die Firma Betam habe nur ein Provisorium hergestellt. "Deshalb wird eine erneute Vollsperrung der K 112 erforderlich", sagt Bartnick. Die Umleitung erfolge ab Anfang Oktober über die L 136 in Tawern und Richtung Wawern. "Sobald der genaue Termin feststeht, werden wir dies umgehend mitteilen", verspricht Bartnick. Im Gegensatz zur Vollsperrung im Sommer gebe es diesmal keine Umleitung wegen einer parallelen Baustelle auf der B 419. Die Autofahrer von der Obermosel wurden damals monatelang durch Tawern geleitet.

Sobald die K 112 fertig ist, werden laut LBM die Erdarbeiten fortgesetzt, "solange die Witterung es dieses Jahr noch zulässt". "Ziel ist es, die Baustelle noch winterfest zu machen", sagt Bartnick.