Firmlinge spenden für Förderkinder

Firmlinge spenden für Förderkinder

Mit einem Flohmarkt und dem Verkauf von Kuchen haben Firmlinge aus Naurath/Wald, Berglicht und Breit 1200 Euro erwirtschaftet, mit denen sie Kindern der Rosenberg-Schule einen Riesenwunsch erfüllen.

Naurath/Breit/Berglicht. (urs) Die Firmlinge aus Naurath/Wald, Berglicht und Breit haben allen Grund, stolz auf sich zu sein. Immerhin sind bei ihrem Flohmarkt 1200 Euro zusammengekommen. Was damit geschehen soll, ist für die neun Jugendlichen von vorneherein klargewesen. Da sie Schüler der Rosenberg-Schule in Bernkastel-Kues kennen, haben sie sich gewünscht, dass die Schule von dem Geld ein Spielgerät oder ein Musikinstrument kau fen kann. Dank des hohen Erlöses wird dieser Wunsch nun erfüllt. Von dem Geld wird die Förderschule eine behindertengerechte Rutsche kaufen, die dank des Engagements der neun Firmlinge - acht Jungen und einem Mädchen - bezahlt ist.

Die Idee, einen Flohmarkt auszurichten, hat Nicolas Valerius gehabt. "Ich hab das einfach mal so in die Mitte geworfen", erinnert sich der Jugendliche aus Naurath. Die von ihrem Pfarrer angeregten Projektvorschläge hätten ihnen einfach nicht so gefallen, gesteht Peter Jücker, ebenfalls aus Naurath, ein.

Das eigene "Kinder für Kinder"-Projekt hat sie hingegen umso mehr beflügelt. "Wir sind von Tür zu Tür gegangen, um Spielsachen zu sammeln", erzählt Peter. Einige von ihnen hätten sich sogar von geliebten Besitztümern getrennt wie einer Traktor-Sammlung oder Computer- und Gameboy-Spielen. Geldspenden sowie der Verkauf von Kaffee und Kuchen füllten den Topf für die Rosenberg-Schule zusätzlich an. Angesichts dieses Einsatzes sind selbst die eigenen Eltern verblüfft. Vom Spielzeug-Einsammeln bis zu Flohmarkt-Aufbau und -Verkauf hätten sie wirklich alles selbst in die Hände genommen", lobt Brigitte Jücker. "Die haben das ganz engagiert gemacht", pflichtet Pia Bier bei, eine Mutter aus Berglicht. "Sie haben auch gespült und geholfen, Kuchen zu verkaufen." Und beim Flohmarkt im Gemeindehaus Büdlich, der Pfarrei von Breit und Naurath, hätten sie die Leute immer wieder angesprochen, um sie zu motivieren, doch irgendetwas für den guten Zweck zu kaufen.