Flucht ins Trockene

Baustellen haben manchmal auch ihr Gutes. Der zehnte Gusenburger Weihnachtsmarkt musste so an und in der Halle stattfinden - ein Glück bei dem heftigen Unwetter.

Gusenburg. (doth) Natürlich hat ein Weihnachtsdorf mit den im Ort selbst gebauten Hütten rund um die Pfarrkirche mehr Flair. Doch der Wettergott hätte dieses schnell weggepustet. So fand die Interessengemeinschaft der Ortsvereine und Ortsbürgermeister Heinz Schuh die bessere Lösung: Das eigentliche vorweihnachtliche Flair entwickelte sich in der Genderichhalle, warm und vor allem trocken. Abgedunkelt, mit Lichterketten geschmückt und mit den Klängen des Jugendorchesters unter der Leitung von Dietmar Knippel kamen in der Halle schnell die vorweihnachtlichen Gefühle.Nur elf Stände standen draußen. Die Anbieter und Kunden hatten dort mit widrigstem Wetter zu kämpfen. "Der Reinerlös des Marktes ist diesmal für eine Dorfchronik und als Beitrag zur Dachsanierung der Pfarrkirche bestimmt", informierte Heinz Schuh. Dazu beitragen sollte nicht nur das reichhaltige Angebot an den 26 Ständen, sondern auch die Tombola mit ihren 250 Preisen. Im nächsten Jahr sollen die Vereine direkt von diesem Weihnachtsmarkt profitieren.Eröffnet wurde der Markt mit einem feierlichen und besinnlichen Gotteslob, zelebriert von Dechant Clemens Grünebach.Für die Kinder war natürlich das Erscheinen des Nikolaus ein Höhepunkt des Weihnachtsmarktes. Jedes Kind wurde mit einer Tüte mit süßen Naschereien beschenkt.