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Förderverein fordert Unterstützung der Ministerin

Förderverein fordert Unterstützung der Ministerin

Der Förderverein St. Franziskus-Kreiskrankenhaus und Seniorenzentrum Saarburg hat sich mit einer Resolution an die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin gewandt. Seine Bitte: das neue Krankenhauskonzept unterstützen.

Saarburg. Der Kreistag hat sich kürzlich für ein millionenschweres Zukunftskonzept für das Kreiskrankenhaus in Saarburg ausgesprochen (TV vom 27. Oktober). Kurzfristig sollen 4,3 Millionen Euro in eine Modernisierung fließen, sprich in die Notaufnahme, ein W-Lan-Netz und neue medizinische Geräte. Langfristig soll eine altersmedizinische Abteilung mit 50 Betten neu eingerichtet und die psychosomatische Abteilung erweitert werden.
Wie viel das kostet, ist noch unklar. Damit der Kreis Trier-Saarburg Zuschüsse vom Land für den Ausbau bekommt, müsste dieses das Konzept in den Landeskrankenhausplan aufnehmen. Der Plan soll 2018 fortgeschrieben werden. An diesem Punkt setzt der Förderverein St. Franziskus-Kreiskrankenhaus und Seniorenzentrum mit seiner Resolution an die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler an.
Das Zukunftskonzept für das Krankenhaus, zu dem je ein medizinisches Versorgungszentrum in Saarburg und eins in Konz gehören, bezeichnet der Verein als eine positive Weiterentwicklung. Damit es erfolgreich umgesetzt werden könne, müssten alle Beteiligten ihren Beitrag leisten, heißt es. Die Landesregierung sei aufgefordert, das Konzept zu unterstützen und - so weit erforderlich - in den Landeskrankenhausplan aufzunehmen sowie die baulichen Maßnahmen entsprechend zu fördern.
"Besondere Atmosphäre"


Die Verantwortlichen des Krankenhauses fordert der Förderverein mit seinem Vorsitzenden Dieter Schmitt, Fisch auf, Strukturen und Abläufe in der Klinik und im Seniorenzentrum - wie bereits begonnen - zu verbessern und zukunftsfähig zu gestalten. Laut Geschäftsführer Arist Hartjes wurde beispielsweise die onkologische Ambulanz im Februar neu gestaltet und eine neue Abteilung für konservative Orthopädie im September eingerichtet.
Wörtlich hieißt es in der Resolution: "Die Zukunft eines St. Franziskus Gesundheitszentrums in kommunaler Trägerschaft hängt insbesondere von einer positiven Entscheidung der Landesregierung ab."
Für die Vereinsvertreter hat sich die Klinik durch ihre gute ärztliche und pflegerische Leistung in mehr als einem Jahrhundert zu einem "unverzichtbaren Gesundheitszentrum" entwickelt, das "gerade in heutiger Zeit nötiger denn je" sei. Weiter heißt es in dem Schreiben, der Förderverein habe in zahlreichen Aktionen wie dem Bau der Krankenhauskapelle und dem Anlegen des Gartens der Begegnung dazu beigetragen, dass die Patienten, Bewohner und Mitarbeiter "die besondere Atmosphäre" im Haus spürten. Damit dies auch in Zukunft gewährleistet sei, bedürfe es einer verstärkten Förderung.
mai