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Freudenburger Shantychor nimmt an Treffen in Bad Münster am Stein-Ebernburg teil

Freudenburger Shantychor nimmt an Treffen in Bad Münster am Stein-Ebernburg teil

Sechs Chöre haben beim Treffen der Shantychöre in Bad Münster am Stein-Ebernburg für Seemannstimmung gesorgt. Mit dabei waren die Sänger aus Freudenburg.

Freudenburg/Bad Münster am Stein. Rechts neben der Bühne, ein Monolith, der wie ein Fels in der Brandung wirkte, dahinter das Rauschen des Wassers der Saline und davor ein voller Kurpark. So fand der Freudenburger Shantychor die Kulisse im Bad Kreuznacher Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg vor.Zuerst das Vereinslied


Dort durften die Sänger vom Saargau die Gäste zweimal 35 Minuten lang maritim unterhalten. Nachdem der baden-württembergische Chor aus Hockenheim die Bühne freigegeben hatte, begannen die Freudenburger mit ihrem Vereinslied "Wir singen von Wellen und Wind", in dem sowohl die Musikrichtung wie auch die Herkunft des Chores besungen wird.
Im Anschluss sang sich der Chor mit einem klassischen Repertoire in die Herzen der Zuhörer. Im Rahmen des weiteren Verlaufs wurde deutlich, dass alle Chöre ihr Handwerk - sowohl was die Musikleistungen als auch die Unterhaltung des Publikums betrifft - verstanden.
Und das Publikum geizte nicht mit Applaus. Vor dem großen Finale waren wieder die Freudenburger an der Reihe. Weil das klassische maritime Musikspektrum von den sechs Chören im Laufe des Nachmittags weitestgehend besungen worden war, plante Chorleiter Werner Gerardy kurzerhand um und brachte altbekannte Gassenhauer wie "Santiano", "Ay,ay,ay Paloma" oder "Auf Jamaika" und holte damit die Zuhörer von ihren Stühlen. Mit dem von allen Chören gesungenen Lied: "Leise Kommt die Nacht" endete der Tag der Shantychöre in Bad Münster eindrucks- und stimmungsvoll.
30 Fans aus der Heimat hatten den Freudenburger Chor im Bus begleitet. Zusätzlich waren etwa 20 Personen mit eigenen Fahrzeugen angereist. red