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Fusion: Nur ein Förster betreut größtes Forstrevier der Region

Fusion: Nur ein Förster betreut größtes Forstrevier der Region

Nur noch ein Förster betreut ab dem 1. Juni die Wälder von Zerf, Greimerath und der Gehöferschaft Oberzerf. Es ist der vorläufige Schlusspunkt der Forstreform der Landesregierung, die im Jahr 2004 begonnen hat.

Zerf/Greimerath. Die Ortsgemeinden Zerf, Greimerath und die Gehöferschaft Oberzerf schließen sich zum 1. Juni mit ihren Waldgebieten zum größten Revier der Region zusammen. Revierförster Helmut Gödert wird Waldbestand von 2086 Hektar allein überwachen. Sein Kollege Ralf Taubert geht am 31. Mai in den Ruhestand.
Möglich wird das durch das System des Technischen Produktionsleiters (TPL). Durch den Computer von Gerd Reinert als zentraler Disponent laufen alle Bestellungen von Holzkäufern, Aufträge an die Forstwirte im Wald, Einnahmen, Kosten und Löhne. "Dadurch wird der Förster um bis zu 40 Prozent entlastet", rechnet der Saarburger Forstamtsleiter Helmut Lieser vor. Außerdem sinken die Kosten von 70 000 auf 50 000 Euro.
Die Ortsgemeinderäte beider Kommunen und die Gehöferschaft Oberzerf haben dem neuen Revierzuschnitt bereits zugestimmt.
Das neue Riesenrevier ist prädestiniert für eine effektive Bewirtschaftung, vor allem durch Großmaschinen wie den Vollernter Harvester, der Bäume fällt, entastet, schält und auf Länge sägt alles in einem Arbeitsgang. doth