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Garten- und Kirchstraße sind die Sorgenkinder

 Die Schäden in der Taben-Rodter Kirchstraße sind unübersehbar. Ebenso schlecht steht es um Kanäle und Leitungen. TV-Foto: Herbert Thormeyer
Die Schäden in der Taben-Rodter Kirchstraße sind unübersehbar. Ebenso schlecht steht es um Kanäle und Leitungen. TV-Foto: Herbert Thormeyer FOTO: Herbert Thormeyer (doth) ("TV-Upload Thormeyer"
Taben-Rodt. Welche Projekte stehen in den Orten der VG Saarburg an? Das beleuchtet der TV in einer Serie. Heute ist Taben-Rodt an der Reihe. Herbert Thormeyer

Taben-Rodt Der Taben-Rodter Ortsgemeinderat will es, und der Verbandsgemeinderat Saarburg hat sich auch dafür ausgesprochen: Die Garten- und Kirchstraße sollen mit einem Kostenaufwand von rund 680 000 Euro saniert werden. Auch die Verbandsgemeindewerke haben mit ihren Untersuchungen der Kanäle Handlungsbedarf festgestellt.
Es ist die größte Investition für 2017, die jedoch auch für die Anlieger nicht kostenfrei ablaufen wird. Ortsbürgermeister Hans-Joachim Wallrich stellt dazu fest: "Es werden Anliegerbeiträge fällig." Wie hoch die letztendlich sein werden, kann erst nach Abschluss der Arbeiten errechnet werden. Fest steht: Es trifft nur die Anlieger dieser beiden Straßen, denn in Taben-Rodt gilt noch der Einmalige Beitrag. "Über eine Umstellung auf Wiederkehrenden Beitrag wollen wir im Rat nach Abschluss dieser Arbeiten diskutieren", kündigt Wallrich an.
Der Unterschied ist, dass beim Einmaligen Beitrag von den Anliegern ein größerer Betrag zu entrichten ist. Beim Wiederkehrenden Beitrag werden alle Besitzer bebauter oder bebaubarer Grundstücke herangezogen, und zwar jedes Mal, wenn eine Straße saniert wird. Dafür ist der Betrag wesentlich geringer.
Ein weiteres Sorgenkind ist für Taben-Rodt das schnelle Internet. "Die Kabel liegen alle, es fehlt nur der Anschluss ans große Netz", beklagt Wallrich diesen bereits zehn Monate lang anhaltenden, unbefriedigenden Zustand.
Eine Bauvoranfrage ging beim Ortsgemeinderat über den Bau eines Funkmastes ein. Der soll vom Ortsteil Hamm aus jedoch vor allem den Internetempfang in fahrenden Zügen verbessern. "Vielleicht haben auch unsere Bürger in Hamm einen besseren Handy-Empfang", hofft der Ortschef. Die Fachbehörden müssen vor einer endgültigen Entscheidung zu diesem Thema noch Stellungnahmen abgeben.
Da Hans-Joachim Wallrich jetzt Ortsbürgermeister ist, braucht die Ortsgemeinde Taben-Rodt neue Beigeordnete. In der jüngsten Sitzung wurden Stephan Ockfen zum ersten Beigeordneten und Marita Wallrich zur zweiten Beigeordneten ernannt.