Gastronomie

Zum Artikel "Gastronomen werfen Bürgermeister geschäftsschädigende Äußerungen vor" (TV vom 26. September):

Unlängst waren wir wieder mal in einem der in dem Artikel genannten Restaurants zum Essen: frischen Back-Saibling für mich und für meinen Mann die Poulardenbrust an Calvados-Soße, zuvor eine Kartoffelcremesuppe mit Croutons und Sahnehäubchen, dazu einen gepflegten Grauburgunder. Das Salatdressing war so lecker, dass ich den Rest ausgelöffelt habe. Es ist mir schleierhaft, wieso unser Bürgermeister hier von "gastronomischer Diaspora" spricht. Ist er denn nicht angetreten, um "Handel und Wandel" ortsansässiger Betriebe zu fördern und zu ihrem Gedeihen beizutragen? Ein "Missverständnis"? Gerade solche unscharfen Definitionen sind besonders brisant und können sich bei ihrer Mehrdeutigkeit schnell geschäftsschädigend auswirken. Schlimm, wenn die betroffenen Betriebe sich dann in der Presse öffentlich wehren müssen! Hat unser Bürgermeister denn überhaupt schon einmal dort gegessen? Wenn nicht, möge er sich an Papst Benedikt XVI. orientieren. Schließlich war der neulich auch in der Diaspora! Gerda Lorek-Blau, Kanzem