Gegen den demografischen Wandel

München/Trier-Saarburg · Die beiden Landräte aus Birkenfeld und Trier-Saarburg haben sich beim bayerischen Finanzministerium über ein Regionalmanagement für die Nationalparkregion informiert.

München/Trier-Saarburg. Die Landräte Matthias Schneider (Birkenfeld) und Günther Schartz (Trier-Saarbrug) sind mit neuen Ideen in Bezug auf das Regionalmanagement für die Nationalparkregionen, von Gesprächen mit Vertretern des bayerischen Finanzministeriums zurückgekehrt. In Bayern ist dieses Management weit verbreitet. Für einzelne Landkreise im Freistaat gibt es das Instrument seit 15 Jahren. Mittels eines gezielten Förderprogramms weitete die bayerische Landesregierung es 2007 aus, so dass inzwischen der größte Teil der Landesfläche davon profitiert.
Das Modell soll die Nationalparkregion strukturell stabilisieren und den Folgen des demografischen Wandels effektiv entgegenwirken. "Dieser nachahmenswerte Ansatz", sind die beiden Verwaltungschefs überzeugt, könnte zu einem wichtigen Baustein der Strukturförderung in wirtschaftlich und demografisch benachteiligten Gebieten wie der Nationalparkregion werden.
Grundlage dafür ist ein regionales Entwicklungskonzept, das es den einzelnen Akteursgruppen - etwa um einen Nationalpark herum - erlaubt, sich in wichtigen Handlungsfeldern stärker zu vernetzen und zu kooperieren.
Die beiden Landkreise wollen Experten aus Bayern zu einer Beratungsrunde mit den VGs einladen. red