Gehwege kosten 243 000 Euro

Der Konzer Stadtrat hat den Auftrag für die Erneuerung der Gehwege an der Niedermenniger Straße vergeben. Außerdem wird der Kindergarten in Oberemmel saniert, und die Klostermauer in Karthaus bekommt einen neuen Durchgang für einen Gehweg.

Konz. Die Sanierung der Niedermenniger Straße, der L-138-Ortsdurchfahrt in Konz, rückt näher. Am 8. Juli, zum Beginn der Sommerferien, beginnen die Sanierungsarbeiten, für die die Straße zum Teil komplett gesperrt werden muss (der TV berichtete). Der Konzer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen wichtigen Auftrag vergeben. Die Firmen Elenz und Schnorpfeil kümmern sich gemeinsam um die Sanierung der Gehwege und der Stichstraßen. Insgesamt kostet das 243 000 Euro. Die Anwohner müssen davon voraussichtlich 40 Prozent der Kosten tragen. Die Details sollen noch bei einer Anliegerversammlung im Juni geklärt werden. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Kita Oberemmel: Der Konzer Stadtrat hat zudem die Sanierung des Kindergartens Oberemmel eingeleitet. Zunächst wird Bürgermeister Karl-Heinz Frieden mit der Kirchengemeinde Ober emmel über die Übernahme der Trägerschaft für das Kita-Gebäude verhandeln. Dazu muss ein Erbpachtvertrag abgeschlossen werden, der ab dem 1. Januar 2014 gültig ist. Wenn diese Formalia geklärt sind, kann die Generalsanierung beginnen. Insgesamt kostet diese wahrscheinlich 190 000 Euro. Unter anderem werden Schall- und Brandschutz überarbeitet sowie die Toilettenanlagen erneuert. Auch die Spielgeräte im Außenbereich sollen saniert oder durch neue ersetzt werden. Wann die Sanierung beginnt, ist noch unklar. Zunächst muss die Stadt mit der Kirche verhandeln. Danach muss der Stadtrat dem Vertrag mit der Kirche zustimmen. Erst dann können konkrete Umbauten eingeleitet werden.

Neuer Weg durch die Klostermauer: In der Straße Am Klosterpark beginnt ein Fußweg, der zu der Klostermauer, aber nicht weiter in den Klosterpark führt. Der Weg endet vor der Wand. Jetzt soll die Mauer durchbrochen und ein neuer Weg angelegt werden. Der Stadtrat hat dazu einen Auftrag an eine Baufirma aus Kell am See vergeben. Sie soll die Mauer zwischen der neuen Mensa und der Turnhalle der Grundschule St. Johann durchbrechen, so dass der bestehende Fußweg an den Klosterpark angebunden werden kann. Die Steinmetzarbeiten an der Mauer kosten 17 000 Euro, das neue Wegstück fast 19 000 Euro. Das Bauprojekt ist Teil des Förderprogramms Soziale Stadt Karthaus. Somit wird es zu 70 Prozent von Bund und Land gefördert. Bis Samstag, 22. Juni, soll der neue Weg fertig sein. Dann beginnt die Karthäuser Kirmes, die Besucher könnten schon über den neuen Weg zum Fest flanieren.