Gemeinderat Beuren beschließt Bebauungsplan

Gemeinderat Beuren beschließt Bebauungsplan

15 Grundstücke sollen im Gebiet Schrödersstücker entstehen. Bis es dort losgehen kann, dauert es allerdings noch über ein Jahr.

Beuren (red) Die Ortsgemeinde Beuren ist ihrem Ziel, das neue Baugebiet Schrödersstücker auszuweisen, ein Stück näher gekommen. Bei seiner jüngsten Sitzung hat der Ortsgemeinderat einstimmig die Erstellung des Bebauungsplans beschlossen. Unter den Grundstückeigentümern sei Einigkeit erzielt worden, sagt Harald Schmitt, erster Beigeordneter Beurens. Dadurch bleibt der Ortsgemeinde ein Bodenordnungsverfahren erspart. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung aufgestellt, sagt Schmitt, der die Sitzung des Rates bei diesem Tagesordnungspunkt geleitet hat. Das sei möglich für Baugebiete unter 10000 Quadratmetern. Zwar sei die gesamte Fläche mit 11300 Quadratmetern größer. Doch zählt nur die tatsächlich bebaubare Fläche, die dann bis zu 6000 Quadratmetern beträgt, sagt er. Der Bebauungsplan wird noch öffentlich ausgelegt.
Insgesamt sollen dort 15 Baugrundstücke in Größen zwischen 650 und 750 Quadratmetern entstehen. Sechs Grundstücke bleiben in privater Hand, neun Baugrundstücke kann die Ortsgemeinde dann Bauwilligen anbieten. Der Preis wird voraussichtlich um die 70 Euro pro Quadratmeter liegen, schätzt der erste Beigeordnete. Die Nachfrage ist da: Sechs Interessenten gebe es derzeit für Baugrundstücke in diesem Gebiet, sagt Ortsbürgermeisterin Petra Adams-Philippi. Weitere Bauwillige hätten sich ebenfalls erkundigt, inzwischen aber Woanders im Dorf Baugrundstücke gefunden. Doch bis die ersten ihre Keller im Baugebiet Schrödersstücker ausschachten können wird es voraussichtlich 2019 werden, sagt Hans-Josef Malburg von der Hermeskeiler Verwaltung.
Denn erst müssen die Versorgungsleitungen für Wasser, Abwasser, Strom und Telefon sowie die Straße geplant und anschließend gebaut werden. "Ein Jahr benötigen wir dafür, um das alles umzusetzen", sagt er.