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Gemütliche Sinnesbank als Erinnerung an langjährige Freundschaft

Gemütliche Sinnesbank als Erinnerung an langjährige Freundschaft

Fast auf den Tag vor 30 Jahren haben die Gemeinden Lampaden und Cocheren/Frankreich den Beschluss gefasst, ihre Freundschaft als Gemeindepartnerschaft feierlich zu besiegeln. Der erste Teil dieses Jubiläums wurde bei den lothringischen Freunden gebührend gefeiert.

Lampaden/Cocheren. In diesem Jahr ist es fast auf den Tag 30 Jahre her, dass die Gemeinden Lampaden und Cocheren/Frankreich ihre Gemeindepartnerschaft feierlich besiegelten.
Die Lampadener Partner waren nach Cocheren in Frankreich gereist, wo sie, wie immer, aufs Herzlichste und mit überschwänglicher Gastfreundschaft empfangen wurden.
Beim Aperitif ergab sich die erste Gelegenheit, Gespräche zu führen und Erinnerungen auszutauschen. Vieles hatte sich in den vergangenen Jahren geändert und so gedachte man der zahlreichen Menschen, die einen Anteil an dem Zustandekommen der Partnerschaft hatten und in diesem Jahr nicht mehr dabei sein konnten. Der Gedanke der länderübergreifenden Freundschaft ist weitergegeben worden, und Bernard Martin, Bürgermeister der lothringischen Gemeinde Cocheren, sprach für beide Seiten: "Dies ist eine gute Partnerschaft, sie ist von beiden Seiten mit Leben erfüllt. Sie bringt als Fundament für ein besseres Verständnis der Völker einen Baustein mehr für Freundschaft und Frieden in Europa. Ich denke gerne an die Zeit zurück, als Bernard Kasjan aus Cocheren und Hans Muth aus Lampaden die Jumelage anregten und die beiden Ortsbürgermeister Theo Willems und Paul Bladt die Idee umsetzten."
Erinnerung an den Beginn



Lampadens Ortsbürgermeister Martin Marx zeigte sich erfreut darüber, dass zahlreiche Bürger nach Cocheren gereist waren, und erinnerte an die Anfänge der Jumelage. "Was auf großer Ebene begann, ist vielfach auch im Kleinen geschehen. Menschen verschiedener Länder, die sich einst feindlich gesonnen waren, haben sich zu Partnern gefunden so wie Lampaden und Cocheren."
Als Gastgeschenk übergab er eine Sinnes-Liege mit entsprechender Gravierung. Am 22. Juni 1986 hatten Paul Bladt und Theo Willems die Partnerschaftsurkunde unterschrieben und damit die partnerschaftliche Erfolgsgeschichte eingeläutet. Theo Willems war aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend. Doch in einem Begleitschreiben richtete er seine Grüße an die Partner in Cocheren, besonders an seinen Freund, Paul Bladt, mit dem er die Partnerschaft vor 30 Jahren besiegelt hatte.
"Möge Gott uns helfen, dass diese Partnerschaft lange Bestand hat. Wir sind ein vereintes Europa", sagte Bladt. "Und unsere Partnerschaft ist ein wichtiger Teil davon." hm