Geplätscher an der Götterbuche

Schillingen · Wanderer und Radfahrer können sich freuen. In der Nähe der Götterbuche bei Schillingen wurde ein neuer Waldbrunnen errichtet. Er wird aus Grundwasservorräten gespeist und wurde auf den Namen Wiesenpfad-Brunnen getauft.

Schillingen. "In alter Zeit hat es an dieser Stelle im Distrikt Wiesenpfad bereits einen Brunnen gegeben", informierte Ortsbürgermeister Markus Franzen den Forstausschuss vor Ort. Von diesem sei allerdings nur ein alter Holztrog übrig geblieben. "Förster Michael Marx hatte die Idee, hier einen neuen, massiven Brunnen zu errichten. Die Menschen, die hier vorüberkommen, werden sich darüber freuen. Marx sieht darin ein kulturelles Angebot. "Es hat sich angeboten, an dieser Stelle wieder einen Brunnen zu errichten, denn das Wasser läuft kontinuierlich und der Weg ist von Wanderern gut besucht, auch wegen der 300 Meter entfernt stehenden Götterbuche", sagt Marx. Gleichzeitig werde durch die Bilderrahmenaktion des Landes Rheinland-Pfalz auf die Bedeutung des Waldes als Wasserspeicher und kontinuierlicher Wasserspender hingewiesen. Marx hat bereits mehrere dieser Rahmen-Projekte an markanten Orten installiert. An dem Brunnen, den die Erbauer bezeichnenderweise Wiesenpfad-Brunnen getauft haben, "kann man nicht vorübergehen, ohne, dass er ins Auge sticht", sagt Marx. "Ich freue mich, dass mir die Ortsgemeinde Schillingen die Möglichkeit gegeben hat, an dieser Stelle eine bleibende Erinnerung an meine Revierförsterzeít im Forstrevier Schillingen zu hinterlassen, die, wie ich hoffe, auch in Jahrzehnten noch die Waldbesucher erfreuen wird". Herbert Lauer zeichnete für die Maurerarbeiten verantwortlich, die Ortsgemeinde hatte die Herstellung der beiden Bänke in Auftrag gegeben.