Gerichtsverhandlung zu Überfall in Konz beginnt mit Pause

Justiz : Nach Überfall in Konzer Juweliergeschäft - Gerichtsverhandlung beginnt mit Pause

Das Verfahren vor dem Trierer Landgericht gegen zwei Männer, die im September 2018 an einem bewaffneten Überfall auf einen Juwelierladen in Konz beteiligt gewesen sein sollen, hat mit einer Unterbrechung angefangen.

Richter Armin Hardt kündigte nach der Feststellung der Personalien an, man müsse aus Gründen, die nichts mit dem Verfahren zu tun hätten, eine Pause machen. Er wies die Angeklagten drauf hin, dass sich ein Geständnis vor der Zeugenbefragung erheblich strafmildernd auswirken würde.

Dem Angeklagten N. wird vorgeworfen, den Überfall geplant und dafür eine Gruppe aus sechs Männern zusammengestellt zu haben. Der Angeklagte B. soll bei dem Überfall als Fahrer fungiert haben - mit einem Wagen mit gestohlenen Kennzeichen und ohne Führerschein.

Den eigentlichen Raubüberfall auf den Juwelierladen sollen zwei andere Männer begangen haben, von denen einer in Untersuchungshaft sitzt. Sie sollen die beiden Angestellten des Juweliergeschäfts mit einer Schusswaffe bedroht haben. Der Wert ihrer Beute, die aus Uhren und Schmuck bestand, soll rund 40.000 Euro betragen haben.

Dem Angeklagten N. wird eine weitere Tat zur Last gelegt. Er soll wenige Tage vor dem Überfall auf den Juwelierladen mit Komplizen Pakete mit Fernsehern und einem Laptop aus einem Lager von DHL in Wasserliesch gestohlen haben.

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