Gesang, Theater und viel Humor

Zum 35-jährigen Bestehen lockte der gemischte Chor die Zuhörer in die Kulturhalle. Chorgesang der etwas anderen Art und ein Einakter in Reinsfelder Mundart standen auf dem Programm.

Reinsfeld. (red) Mit ausgelassenen Gesangsstücken und humoristischen Theatereinlagen hat der Quartettverein "Concordia" Reinsfeld das 35-jährige Bestehen des gemischten Chores gefeiert. Den Auftakt zum bunten Reigen machte der Kinderpopchor "Choropax". Unter Leitung und Klavierbegleitung von Matthias Webel präsentierten die 35 Nachwuchssänger unter anderem Songs von Ich + Ich, den Ärzten und Bob Dylan.

Mit "Viechereien" aus "Brehms Tierleben" zeigte der gemischte Chor sein Können. Da spazierte ein ausgewachsener Storch über die Bühne, als der Chor in dem von Matthias Merzhäuser arrangierten deutschen Volkslied die Bemühungen Adebars beschrieb, eine verschlungene Blindschleiche gegen deren Willen auch im Magen zu behalten.

Der Männerchor griff ebenfalls in die "tierische Kiste" und zelebrierte unter begleitendem Hühnergegacker und stolzem Hahnenschrei das "Lied vom wachsamen Hahn". Danach konzentrierte er sich ganz auf sein Lieblingsthema "Wein, Weib und Gesang".

Doch was wäre ein Chor ohne seine langjährig aktiven Mitglieder. Vorsitzender Jochen Hüther verabschiedete mit Urkunden und kleinen Präsenten Hertha und Peter Müller, die aus Altersgründen die aktive Sängertätigkeit nach zwölfjähriger Chorzugehörigkeit beenden.

Erneut als Höhepunkt erwies sich das Theaterstück "Wehe, wenn's ein Junge wird", das in Reinsfelder Mundart aufgeführt wurde. Tosender Applaus belohnte die schauspielerische Leistung der Laientruppe.