Gespür für sterbenskranke Menschen

Gespür für sterbenskranke Menschen

Nadine Hölzemer ist neue Fachkraft im Ambulanten Hospiz Hochwald.

Hermeskeil (red) Als zusätzliche Hospizfachkraft im Ambulanten Hospiz Hochwald ist Nadine Hölzemer im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Hochwald-Altenzentrum St. Klara in Hermeskeil in ihr Amt eingeführt worden.
Wer hauptamtlich in einem Hospiz arbeiten will, muss mehr mitbringen als reine Fachlichkeit.
Die Fähigkeit, Begegnungen zu ermöglichen und Beziehungen zu knüpfen, gehört ganz wesentlich dazu. Und ein Gespür für das, was dem sterbenskranken Menschen gut tun könnte; und zwar in dem Sinne, wie Jesus (so wird es im Lukasevangelium überliefert) es in der Begegnung mit einem Blinden fragend formuliert hat: Was willst du, dass ich dir tun soll? - In diesem Geiste tut Nadine Hölzemer ihren Dienst.
Nadine Hölzemer hat in Trier-Ehrang ihre Krankenpflege-Ausbildung absolviert und seit Herbst 1995 als Krankenschwester im St. Josef-Krankenhaus in Hermeskeil gearbeitet. Sie hat in Morbach einen Kurs als Hospizhelferin und anschließend die Palliative Care Weiterbildung gemacht.
Auch wenn sie mit dem Wechsel vom Krankenhaus ins Hospiz von der Pflege in die Begleitung von schwerstkranken Menschen wechselt, so ist ihr vor diesem Schritt nicht bange; denn, so nannte es Nadine Hölzemer, das Thema Hospiz sei ihr (durchaus auch durch leidvolle persönliche Erfahrung) "in den Schoß gelegt worden".