Gold und Silber für heimische Honige

Imkereien : Gold und Silber für heimischen Honig

Imker aus Irsch, Trassem und Saarburg werden vom Imkerverband Rheinland für ihre Produkte geehrt. Insgesamt blickt der Verband optimistisch in die Zukunft.

Der Imkerverband Rheinland hat in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer die jährliche Honigprämierung organisiert. Jeder Teilnehmer musste jeweils vier 500 Gramm-Gläser einer Probe einreichen. Maximal waren zwei Proben zugelassen.

Anhand des Fünf-Punkte-Schemas des Deutschen Imkerbundes wurden die Proben einer intensiven Prüfung unterzogen. Geprüft werden: allgemeiner Zustand, Sauberkeit, Aufmachung, Geruch, Geschmack, Kennzeichnung und Einwaage.

Ausgezeichnet wurden Norbert Lui (Irsch) mit Gold, Enrico Strys (Saarburg) mit Silber, Stefan Wirtz (Trassem) mit Silber sowie Werner de Giuli (Saarburg) mit Gold und Silber.

Die Prüfkommission analysiert Honige der gesamten Bandbreite. Von hellen Blütenhonigen bis hin zu dunklen Waldhonigen. Kristallisierte und flüssige Honige. Letztere gab es in diesem Jahr wieder verstärkt von Blüten der Robinie, besser bekannt unter dem Namen Akazie. Noch im Vorjahr wurden deren Blüten fast vollständig vom späten Frost vernichtet.

Das Frühjahr bot den Bienen jedoch optimale Bedingungen. Neben ausreichend Niederschlag gab es überdurchschnittlich viele warme Tage, an denen die Bienen ausfliegen konnten.

Ab Juni wurde es in der Region dann allerdings zu trocken, so dass verschiedene Blühpflanzen teilweise oder gar komplett die Nektarproduktion einstellten. Dennoch war es laut Mitteilung des Verbandes insgesamt betrachtet ein gutes Jahr für Bienen und Imker.

Parallel dazu gab es weitere gute Nachrichten. Dirk Franciszak, der erste Vorsitzende des Imkerverbandes Rheinland, gab bekannt, dass das Interesse an der Imkerei nach wie vor ungebrochen sei und der Verband die Marke von 10 000 Mitgliedern  in diesem Jahr überschritten habe.

Im November 2013 haben man Mitglied Nummer 6666 geehrt, das bedeutet einen Zuwachs von 50 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Parallel dazu steige ebenfalls die Frauenquote. „Ein sehr erfreulicher Trend, der optimistisch in die Zukunft blicken lässt“, betonte Franciszak.

Mehr von Volksfreund