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Grenzenlos gute Laune beim Kulturherbst

Grenzenlos gute Laune beim Kulturherbst

Ein gemischtes, aber einhellig begeistertes Publikum hat das Irish-Folk-Konzert von "No Frontiers" im Hermeskeiler Johanneshaus besucht. Die Veranstaltung im Rahmen des Kulturherbstes haben rund 130 Zuhörer besucht.

Hermeskeil. (urs) Nicht nur die Besetzung der Band ist ungewöhnlich. Auch das Publikum, das sich im Rahmen des Hermeskeiler Kulturherbstes im Johanneshaus verzaubern lässt, hätte kaum gemischter sein können. Besucher jeden Alters haben den Auftritt von "No Frontiers" (etwa: Ohne Grenzen) verfolgt.

Band aus Schülern, Lehrern, Eltern und Ehemaligen



Der Kern der siebenköpfigen Band, die bisher überwiegend vor kleinerem Publikum aufgetreten ist, spielt seit gut drei Jahren zusammen. Schüler und Ehemalige des Gymnasiums Hermeskeil sowie Lehrer und Eltern haben in der Irish-Folk-Band zusammengefunden. "Wir wollen keine musikalischen Grenzen haben und spielen daher verschiedene Stilrichtungen", erklärte Gitarrist Winfried Bungert.

Bei den Besuchern des Folk-Abends im Rahmen des Hermeskeiler Kulturherbstes kam das hervorragend an. "Das ist super und die haben auch Spaß auf der Bühne - echt klasse", kommentierte das eine junge Frau aus Braunshausen.

Kevin Gläser aus Wadrill gefiel vor allem die Mischung. Dadurch, dass mehrere Musikstile miteinander verbunden würden, erhielten die Zuhörer einen guten Einblick in die Welt von Folk, Irish-Folk, Jazz und Pop. Wie die Jüngeren fühlte sich auch eine 54-Jährige aus dem Raum Thalfang von dem Mix angesprochen. Sie und ihr Mann suchten immer die etwas andere Musik. Und da sie irische Melodien schon früher sehr geliebt hätten, seien sie sicher gewesen, "diese Musik kann nur gut sein".

Dass die "No Frontiers" um die 130 Besucher lockten, war nicht vorhersehbar gewesen. Im Vorverkauf seien nur wenige Karten nachgefragt worden, freute sich Dirk Hamel.