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Großeinsatz in Niedermennig: Feuerwehren bekämpfen trotz Regen mehrere Brände ​

Großeinsatz in Niedermennig : Konzer Feuerwehren bekämpfen trotz Regen mehrere Brände – am Nachmittag flammen Glutnester in Niedermennig wieder auf

Die Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Konz sind am frühen Freitagmorgen zu einem Großeinsatz in Niedermennig ausgerückt. Dort brannten trotz Niederschlags wieder Rundballen. Am Nachmittag ist dort nun ein Folgebrand entstanden.

Auch am späten Donnerstagabend und frühen Freitagmorgen sind mehrere Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Konz im Einsatz. Der größte Einsatz war am frühen Freitagmorgen im Konzer Tälchen notwendig. Dort haben trotz des nächtlichen Niederschlags laut Mario Gaspar, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Konz, etwa 40 Rundballen gebrannt.

Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, waren die freiwilligen Feuerwehren aus Konz, Niedermennig, Krettnach Kommlingen, Filzen, Tawern, Nittel sowie die Berufsfeuerwehr mit einem Tanklöschfahrzeug und das Technische Hilfswerk im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Zur Brandursache ist bisher nichts bekannt. Am Freitagnachmittag musste die Feuerwehr noch einmal dorthin ausrücken: Glutnester waren wieder aufgeflammt, ein Folgebrand ist entstanden.

Laut dem Leiter der Polizeiinspektion Saarburg, Harald Lahr, ermittelt der Kriminaldienst jedoch wegen des Brandes. Es habe geregnet, aber auch ein Gewitter mit Blitzen gegeben, betont Lahr. Angesichts der Tatsache, dass die Ballen direkt neben einer Wiese gebrannt haben, wo die Feuerwehren bereits am 24. Juli 30 Heuballen löschen mussten, gibt es in Feuerwehrkreisen jedoch auch Spekulationen über eine mögliche Brandstiftung. Dazu äußert sich Lahr jedoch nicht.

Schon vor dem Einsatz in Niedermennig waren die Feuerwehren gegen 23 Uhr auf einem Wirtschaftsweg im Einsatz, der parallel zur B268 zwischen Trier und Pellingen verläuft. Dort haben laut Wehrleiter Gaspar 30 bis 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr einen Waldbrand gelöscht, bevor sich das Feuer ausbreiten konnte. Landwirte sind – wie schon bei einem Flächenbrand zwischen Konz-Oberemmel, Wiltingen und Kommlingen am Donnerstagnachmittag – mit Wassertanks zur Hilfe gekommen. Gaspar bedankt sich dafür.

Einen weiteren Alarm gab es laut Gaspar um 23.54 Uhr zudem wegen eines angeblichen Flächenbrandes bei Könen. Auf der Facebookseite der freiwilligen Feuerwehr Tawern heißt es dazu: „Ein Anrufer meldete nach einem Blitz einen Feuerschein im angrenzenden Wald. Durch die alarmierten Einheiten wurde jedoch kein Brand vor Ort festgestellt, so dass der Einsatz gegen 00:30 Uhr wieder beendet werden konnte.“ Im Einsatz waren an dieser Stelle die Feuerwehren Tawern, Könen und Konz.