Großer Vertrauensbeweis

Der Gemeinderat Neuhütten steht geschlossen hinter seinem Führungstrio. Bei der konstituierenden Sitzung hat sich das unter anderem bei der einstimmigen Wahl beider Beigeordneten gezeigt.

Neuhütten. (urs) Kaum ist er für eine weitere Legislaturperiode formell als Ortsbürgermeister von Neuhütten ernannt, äußert Peter Kretz einen ersten Wunsch. Da er in der vorigen Amtszeit mit seinem ersten Beigeordneten Hermann-Josef Bier "hervorragend zusammengearbeitet" habe, würde er das sehr gerne so fortführen. Außerdem habe Bier bei der Gemeinderatswahl das zweitbeste Stimmenergebnis erreicht. Die kurz zuvor von Kretz verpflichteten Ratsmitglieder verwehren ihrem Gemeinde-Chef diesen Wunsch nicht. Seine bisherige und künftige rechte Hand wird in geheimer Wahl einstimmig im Amt bestätigt. Ebenso einmütig entscheidet sich das Gremium für den von Bier vorgeschlagenen zweiten Beigeordneten Bernd Schmitt. Auch er erhält die Zustimmung jedes einzelnen Ratsmitglieds.

Für Kretz ist das zweimalige Erzielen des "maximal möglichen Wahlergebnisses" ein sichtbares Zeichen des Vertrauens, das die Ratsmitglieder in das Führungstrio setzen. Nicht minder erfreulich war für ihn das Wahlergebnis. Bei einer Wahlbeteilung von 67,5 Prozent der 679 wahlberechtigten Neuhüttener haben ihn 94 Prozent gewählt. Das habe ihn natürlich sehr gefreut, gesteht der alte und neue Gemeindechef unumwunden ein. Denn darin sehe er einen großen Vertrauensbeweis sowie einen immensen Vertrauensvorschuss. Daher hoffe er, dass es gelinge, dieses Vertrauen nicht nur nicht zu enttäuschen, sondern das Votum der Bürger mit einer "guten Arbeit" zu rechtfertigen. Ein wichtiger Punkt sei, dass in Neuhütten parteipolitisches Denken außen vor sei: "Wir arbeiten ausschließlich für die Ortsgemeinde und für unsere Bürger."

Im Anschluss hat der neue Rat seinen ersten nicht mit der Wahl verbundenen Beschluss gefasst. Auf Basis des kürzlich erarbeiteten Programms zur Sanierung und Modernisierung der Bürgerhäuser Neuhütten und Muhl soll auf einhelligen Wunsch des Gremiums das Ingenieurbüro Fuchs mit der Bauleitung beauftragt werden. Das Mainzer Innenministerium gewährt laut Schreiben vom 11. Mai 40 000 Euro Zuschuss für das Programm.