Gut gerüstet in die Zukunft

2016 war für das Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg ein Jahr großer Veränderungen, und es wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Dies betonten alle Redner des Neujahrsempfangs der Einrichtung in der Saarburger Stadthalle.

Saarburg. "Für den Kreis kann ich sagen: Wir stehen zu dem Haus. Das haben wir auch durch Mittel im Haushaltsplan dokumentiert", versicherte Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Günther Schartz den rund 300 Gästen des Neujahrsempfangs, darunter zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonders dem Engagement der Belegschaft sei es zu verdanken, sagten alle Redner, dass das Krankenhaus mit seinem Seniorenzentrum und seinen beiden medizinischen Versorgungszentren auf dem Weg zum Gesundheitszentrum der Region weiter vorangekommen sei.
Neue Fachgebiete im Blick


Dabei seien "auch schmerzhafte Veränderungen" unumgänglich gewesen, erklärte Krankenhaus-Geschäftsführer Arist Hartjes. Doch jede Veränderung diene dazu, das Haus zukunftssicher zu machen. In den nächsten Jahren soll das Leistungsspektrum des Krankenhauses durch neue Fachgebiete wie Geriatrie, konservative Orthopädie und der Palliativmedizin sowie die Erweiterung der Psychosomatik erweitert werden. Weitere Spezialisierungen sollen darüber hinaus aufgebaut werden. Weitere Bausteine des Konzeptes seien die Erweiterung des Seniorenzentrums mit betreutem Wohnen sowie der Bau eines Ärztehauses am Krankenhaus.
Landrat Schartz unterstrich die Bedeutung der neuen Angebote vor dem Hintergrund eines sich schnell ändernden Gesundheitswesens in Deutschland: "In diesem Haifischbecken müssen wir uns behaupten." Er ermunterte in diesem Zusammenhang die niedergelassenen Ärzte der Region, eng mit dem Kreiskrankenhaus zusammenzuarbeiten und dessen wachsende Fachkompetenz zu nutzen. Eine Fachkompetenz, die nicht zuletzt den Ärzten, Pflegekräften und anderen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken sei und für zufriedene Patienten sorge.
Hoch motivierte Belegschaft


Für zahlreiche Abteilungen und Bereiche seien neue Fachkräfte gewonnen worden, unterstrich der Ärztliche Direktor Dr. Stefan Burg. Die Belegschaft sei hoch motiviert und "unsere wichtigste Ressource", betonte er. Burg lobte auch die Politik für "mutige Entscheidungen zur Erhaltung der kommunalen Trägerschaft des Kreiskrankenhauses". Er bedankte sich bei Geschäftsführer Hartjes, der mit Rückendeckung des Beratungsunternehmens André Consult den Weg eines Zukunftskonzepts für das Kreiskrankenhaus hin zum Gesundheitszentrum der Region entwickelt habe, "den wir jetzt gemeinsam gehen".
Der Betriebsratsvorsitzende Gerhard Kaiser betonte, dass gegenseitiges Vertrauen zwischen Mitarbeiterschaft und Direktorium eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Arbeit sei. Dabei gelte es stets zu berücksichtigen, dass das Krankenhaus eine soziale Einrichtung und kein Unternehmen sei, das der Gewinnerzielung diene. Pflegedirektorin Irene Schuster hob auf die Bedeutung einer qualifizierten Belegschaft ab. So hätten sich 2016 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf vielen unterschiedlichen Gebieten fachlich weitergebildet.
Mit Dank an Dieter Schmitt, den Vorsitzenden des Fördervereins, und dessen Unterstützung mündeten die Grußworte in den unterhaltsamen Teil. Für beste Stimmung sorgten Popmusik des Trierer Duos Jim-Tonic, eine unterhaltsame Show des Zauberers Tobias sowie Tanzeinlagen. red
Extra

Die Kreiskrankenhaus St. Franziskus SaarburgGmbH ist das "Gesundheitszentrum in der Region". Rund 600 Mitarbeiter versorgen jährlich 8500 Patienten stationär und 11.000 Patienten ambulant. In den Hauptabteilungen Innere Medizin, Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchiurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie, Hand- und Fußchirurgie, Anästhesie / Intensivmedizin, Psychosomatik und Psychiatrische Institutsambulanz sowie dem Zentrum für Schmerztherapie und konservative Orthopädie bietet das Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung eine umfassende medizinische Betreuung. Das angegliederte Seniorenzentrum, die psychiatrische Tagesklinik und das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Konz runden das Angebot ab. Darüber hinaus betreibt das Krankenhaus gemeinsam mit dem Klinikum der Barmherzigen Brüder in Trier in Saarburg ein weiteres MVZ. Weitere Informationen: <%LINK auto="true" href="http://www.kreiskrankenhaus-" text="www.kreiskrankenhaus-" class="more"%> saarburg.de red

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