Gute Reiter-Adresse

Mehr als 270 Nennungen zählte der Reit- und Fahrverein (RFV) St. Georg Könen beim 40. Dressur- und Springturnier auf der Reitanlage Berling in Konz-Könen.

Konz-Könen. (kdj) Schon Anfang des Jahres hatten die Vorbereitungen für das Turnier begonnen. Richterinnen und Richter mussten eingeladen, Aufgaben verteilt, für eine ausreichende Bewirtung der Aktiven und der Gäste gesorgt werden - und vieles andere mehr.Sabine Jasiulek-Lauscher, Pressewartin des RFV St. Georg: "Die Zahl der Arbeitsstunden, die jeder im Vorfeld geleistet hat und auch heute leistet, hat niemand aufgeschrieben. Aber da kommt schon eine ganze Menge zusammen."Für die Besucher und die Teilnehmer am augenfälligsten war dieses Ergebnis der geleisteten Vorarbeiten: Die zügige Programmabwicklung und die gezeigten Leistungen vermittelten Spannung - nicht zuletzt auch deshalb, weil der größte Teil des interessierten Publikums irgendwie zur fach- und sachkundigen Reiter- und/oder Pferdezüchterfamilie zählte.So viel zum Thema Reiterfamilie: Die jüngste Teilnehmerin, Annabelle Müller (RTF St. Georg Könen) zählt gerade sechs Jahre, und der älteste Teilnehmer, Johannes Karduck aus Gerolstein, feierte im Januar dieses Jahres seinen 58. Geburtstag, womit bewiesen wäre, dass der Reitsport über eine lange Zeitspanne hinweg betrieben werden kann, wenn das notwendige "Kleingeld" vorhanden ist. Immerhin beginnt die Preisskala für ein Reitpferd bei 2500 Euro, und die Skala ist nach oben offen. Und weil man ein Pferd nicht einfach in irgendeiner Garage abstellen kann, dürfen für monatliche Boxenmiete, Futter, Hufschmied und Tierarzt noch einmal an die 450 Euro in die Rechnung eingestellt werden.

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