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Gute Resonanz auf Neubürger-Treff

Gute Resonanz auf Neubürger-Treff

Beim Neubürger-Treff in der Kulturgießerei hatten Zugezogene aus vielen Ländern zunächst einmal Gelegenheit, Fragen des praktischen Alltags etwa an Gemeindevertreter zu richten - und sich auch gegenseitig kennenzulernen.

Saarburg. Sie kommen aus Armenien, Aserbaidschan, Deutschland, Frankreich, Rumänien und Russland: Insgesamt 16 Personen sind einer Einladung zu einem Neubürger-Treff ins Café Urban in der Kulturgießerei gefolgt. "Wir haben im Bürgerbüro von diesem Treffen erfahren", sagt beispielsweise die aus Frankreich stammende Familie Mondes. Sie lebt seit kurzem in Irsch. Faru Mondes ist Lehrerin an der Grundschule in Wincheringen, ihr Mann macht einen Deutschsprachkurs in Konz und sucht eine Stelle als Tischler. Andere haben eine Anzeige gelesen oder wurden persönlich angesprochen.
In gemütlicher Runde nutzen sie die Gelegenheit, die Mitarbeiter des Arbeitskreises Integration und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg, Leo Lauer, um Rat zu fragen. Wo gibt es einen Schwimmkurs für Erwachsene? Kann ich als Asylbewerber meine von der Verbandsgemeinde angemietete Wohnung wechseln? Wo kann unser dreijähriges Kind Sport machen? Wie kann ich mein Diplom in Deutschland anerkennen lassen? Was ist ein Mehrgenerationenhaus und was passiert hier? Die Einladung zum Neubürger-Treff, die dieses Mal in den Sprachen Deutsch, Englisch, Polnisch und Rumänisch verfasst und unter anderem im Kreisblatt veröffentlicht wurde, lockte auch einen Rumänen aus Freudenburg herbei der hoffte, hier Landsleute zu treffen. Eingeladen hatten der Arbeitskreis Integration in der Verbandsgemeinde Saarburg, das Lokale Bündnis für Familie Saarburg und die Verbandsgemeinde Saarburg. Es ist das vierte Treffen dieser Art, das einmal im Quartal in den Räumen der Saarburger Kulturgießerei, Staden 130, angeboten wird. Horst Steffen, Mitarbeiter des Arbeitskreises und Pastoralreferent des katholischen Dekanats Konz-Saarburg, betont: "Mit diesen Treffen für Neubürger wird ein Stück Willkommenskultur in der Verbandsgemeinde gelebt."
Nach zwei Stunden verabschieden sich Gäste und Gastgeber - mit dem Verlauf des Treffens sehr zufrieden. red